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Adidas, Nike und Puma setzen auf Heritage

Schuhhersteller profitieren von Retro-Styles

Sneaker und Sportschuhe im Retro-Style sind der Renner auf dem US-Markt. Die Schuhe sind die Verkaufsschlager und geben den großen Sportartikelherstellern Nike, Adidas und Puma einen echten Schub.

Heute eine Mode-Ikone, zumindest die nach ihm benannten Schuhe: Stan Smith in Wimbledon 1974.
Heute eine Mode-Ikone, zumindest die nach ihm benannten Schuhe: Stan Smith in Wimbledon 1974.

Nach einer Analyse der NPD Group, die dem Wall Street Journal vorliegt, seien die Schuhe im Odschool-Style die am schnellsten wachsende Footwear-Kategorie gewesen. Der Sektor sei um 50 Prozent gewachsen und habe nun einen Anteil am Gesamtverkauf von 20 Prozent.

Bei Adidas sind die Erfolgsgaranten Tennis- und Basketballschuhe aus Leder: Darunter fallen Modelle wie die Stan-Smith-Reihe. „Sie sind das Rückgrat unseres Erfolgs“, sagt Arthur Hoeld, Originals-General-Manager bei Adidas, dem Wall Street Journal. 2015 habe Adidas acht Millionen Paare „Stan Smiths“ und 15 Millionen Paare des Typs „Superstar“, einfarbig mit den drei Adidas-Streifen, verkauft.



Weniger optimistisch zeigt sich Björn Gulden, CEO von Puma, im WSJ: „Trends kommen und gehen. Heute sind Heritage-Schuhe ein wichtiger Teil unseres Geschäfts.“

Nike sprang bereits nach dem Karriereende von Basketball-Superstar Michael Jordan auf den Retro-Trend auf, als sie 1994 die Air-Jordan-Schuhe der 80er-Jahre wiederbelebten.

Schon längst sind Sportschuhe keine reinen Performance-Schuhe mehr, sondern spiegeln einen Freizeit-Lifestyle wieder.

Lesen Sie hier, wie Adidas seine Schuh-Produktion umstellen will.

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