Markus Huber
Autor:
Markus Huber

US-Händler geht das Geld aus

The Sports Authority beantragt erwarteten Gläubigerschutz

The Sports Authority, einer der führenden Sporthändler der Vereinigten Staaten, hat am 2. März Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-amerikanischen Insolvenzrechts beantragt. Wie berichtet, waren entsprechende Vermutungen, dass es zu diesem Schritt kommen könnte, seit einigen Wochen im Umlauf. Bereits im Februar war bekannt geworden, dass die Kette laufenden finanziellen Verpflichtungen nicht mehr in vollem Umfang nachkam.

The Sports Authority Geschäft.
Jetzt geht es um alles: Bis zu 140 Läden der US-Kette The Sports Authority werden wohl unmittelbar geschlossen. Für das Unternehmen könnte es bereits im April insgesamt eng werden, wenn nicht frische Investoren einspringen.

Wie es aus dem Unternehmen selbst heißt, stehen nun bis zu 140 Geschäfte der insgesamt mehr als 450 Läden vor dem Aus. Dasselbe gilt für zwei Lager in Denver und Chicago. Derzeit wird nach Investoren gesucht, die einspringen. Dies sollte aber bis Ende April geschehen – sonst droht das vollständige Ende.


Im Rahmen der Erklärung der Zahlungsunfähigkeit wurde auch eine Liste der Gläubiger präsentiert, die sich wie ein Who-Is-Who der Sportartikel-Industrie liest. Angeführt wird die Kolonne der Firmen, die auf Geld warten, von Nike mit offenstehenden 47,9 Millionen US-Dollar, gefolgt von Asics (23,3 Mio. Dollar) und Under Armour (23,2 Mio. Dollar).

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