Markus Huber
Autor:
Markus Huber

Vertriebsallianz mit B.C. Sports

Head will Chinas Wintersport erobern

Der österreichische Sportartikelhersteller Head ist eine strategische Vertriebspartnerschaft mit dem großen chinesischen Distributor B.C. Sports eingegangen. 

Will in China zum Marktführer werden: Auch deshalb stellt Head auf der ISPO BEIJING aus.
Will in China zum Marktführer werden: Auch deshalb stellt Head auf der ISPO BEIJING aus.

Ab der Wintersaison 2016/17 übernimmt B.C. Sports aus Nanjing den Verkauf von Head im Reich der Mitte, beschränkt sich dabei aber ausschließlich auf Wintersportprodukte. Head-Manager Peter Schott sagte, dass Head in China vorhabe, die Nummer 1 am Skimarkt zu werden. Dazu soll dieser Deal beitragen.


Bei der Vertragsunterzeichnung mit Head-Manager Peter Schott erläuterte B.C.-Gründer und Geschäftsführer Steve Huang, dass sich sein Unternehmen mit Head im Vertriebs-Portfolio ein zweites Standbein Wintersport aufbauen wolle. Bislang war das Unternehmen als Vertreiber und Lizenznehmer von Northland und Lowa sowie als Importeur von Leki bekannt.

Bei Leki lag der Akzent in China vor allem auf dem Verkauf von Wanderstöcken. Das Angebot an Leki-Skistöcken ergänzt die neue Vertriebsmarke Head. Erst zur ISPO BEIJING 2015 übernahm B.C. Sports den Vertrieb und die Lizenz des finnischen Outdoor- und Wintersport-Ausrüsters Halti.


Vor dem Fachpublikum in Peking erläuterte Peter Schott, dass das Segment Wintersport weltweit 40 Prozent der Umsätze von Head abbildet. Die übrigen Kategorien, die B.C. nicht in den Vertrieb nimmt, verteilen sich zu 40 Prozent auf Schlägersportarten, 15 Prozent auf Tauchen sowie zu je 2 Prozent auf Sportswear und Lizenzprodukte. 

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