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Skandal um Leichtathletik-Weltverband

Nach IAAF-Dopingskandal: Adidas kündigt offenbar Sponsorenvertrag

Der Sportartikelhersteller Adidas will angeblich vorzeitig als Hauptsponsor des Leichtathletik-Weltverbands IAAF aussteigen. Grund sei der Doping- und Korruptionsskandal.

Mare Dibaba beim Marathon-Zieleinlauf
Gibt es bald kein Adidas-Sponsoring mehr, wie hier bei der Leichtathletik-WM in Peking 2015?

Der Skandal des Leichtathletik-Weltverband IAAF scheint weitreichende Folgen zu haben. Wie die britische BBC berichtet, zieht sich der deutsche Sportartikelhersteller Adidas aus der Leichtathletik zurück. Damit würde der IAAF vier Jahre vor Ablauf des Vertrages seinen größten Sponsor verlieren.


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Frank A. Dassler
Frank Dassler blickt als Präsident des Weltverbands der Sportartikelindustrie (WFSGI) optimistisch ins Jahr 2016. Neben einer stabilen Konjunktur machen Großereignisse wie die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich und die Olympischen Spiele in Rio Hoffnung. Korruption und Doping wird der Kampf angesagt.


Adidas zahlte angeblich 7,4 Millionen Euro im Jahr

Nach Angaben der BBC habe der Sponsorendeal zwischen Adidas und IAAF ein Volumen von 7,4 Millionen Euro jährlich. Adidas habe den Leichtathletik-Weltverband bereits darüber informiert, aus dem Vertrag vorzeitig aussteigen zu wollen. Eine offizielle Stellungnahme der beiden Parteien steht noch aus.

Dopingproblem angeblich weit verbreitet

Der Sportverband musste sich nicht erst seit des neuen Berichts der Welt-Anti-Dopingagentur Wada gegen die Vorwürfe eines weit verbreiteten Dopingproblems wehren. Zuletzt war zudem bekannt geworden, dass die französische Justiz gegen den IAAF-Präsidenten Lamine Diack wegen des Verdachts der Geldwäsche und Korruption Anklage erhoben habe. Auch gegen weitere Funktionäre wird ermittelt.

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