Sebastian Ring
Autor:
Sebastian Ring

Action-Sport-Event Munich Mash 2016

Wakeboarding beim Munich Mash: Der lässige Wassersport im Check

Munich Mash 2016, das sind drei spektakuläre Contests an einem Ort: Mountainbike, Skateboard, Wakeboard. ISPO.COM zeigt im ersten Teil des Trendchecks, was die Actionsport-Fans beim Wakeboard Big Air auf dem Münchner Olympiasee erwartet.

Die Elite des Wakeboarder ist vom 1. bis 3. Juli beim Munich Mash im Olympiapark zu bestaunen.
Die Elite des Wakeboarder ist vom 1. bis 3. Juli beim Munich Mash im Olympiapark zu bestaunen.

Der Wakeboard Big Air begeisterte die Fans. Über 20.000 Zuschauer wollten die Tricksprünge in historischer Kulisse sehen.

Der Wakeboard-Contest fand erstmals beim Mash statt. 16 Top-Athleten zeigten bei bis zu acht Meter hohen und 25 Meter weiten Sprüngen ihre artistischen Tricks.

ISPO.COM beantwortet die wichtigsten Fragen zum Wassersport-Contest.

Worum geht’s beim Big Air Wakeboarding?

Wakeboarden entstand Ende der 1980er-Jahre als Verbindung von Wasserski und Wellenreiten. Heute sind die Wakeboarder nicht mehr nur hinter dem Motorboot anzutreffen, sondern vor allem in Seilbahnanlagen.

Big Airs wie beim Munich Mash werden allerdings nur selten ausgetragen – Erfinder der noch jungen Freestyle-Disziplin ist Red Bull mit dem Rising High 2013. Die Rider freut’s: „Das Format ist cool, das Setup mit diesem Big-Air-Kicker ist absolut einzigartig. Man hat so viel Airtime, fliegt wirklich durch die Luft“, berichtet der Allgäuer Nico von Lerchenfeld, der Platz drei belegte, im Interview mit Puls.

Lesen Sie hier alles zum Thema Action-Sports.


Wer sind die Stars?

In München wollte der zweimalige Weltmeister und Lokalmatador Dominik Gührs unbedingt gewinnen (lesen Sie hier ein Portrait des Wakeboard-Stars). Doch es reichte nicht ganz: Platz zwei hinter Dominik Hernler aus Österreich.

Die internationalen Topstars wie Daniel „Turtle“ Grant (GBR) und Brenton Priestley (AUS), der als erster Rider einen Double Flip an einer Mega-Ramp stand, konnten nicht aufs Treppchen springen: Platz vier bzw. elf. Bei den Fans am beliebtesten ist Aaron Rathy (CAN) mit 20.000 Facebook-Followern, er belegte in München Platz zehn.

Welche Sponsoren sind involviert?

Die Energydrink-Hersteller Red Bull und Rockstar unterstützen Freestyle-Wakeboard-Athleten und teils auch Events, ebenso die Wakeboard- und Wetsuit-Industrie sowie Seilbahnbauer wie Rixen Cableways. Interessant für die Sponsoren sind das junge Image der Sportart und die sommerlichen Bilder, die Lebensfreude und positive Energie vermitteln.

Beim Munich Mash im Münchner Olympiapark fliegen die coolen Jungs mit ihren Boards über riesige Rampen.
Beim Munich Mash im Münchner Olympiapark fliegen die coolen Jungs mit ihren Boards über riesige Rampen.

Auf welchen Channels findet Wakeboarden statt?

Wakeboarden ist im TV nur marginal präsent. Führend in der Veranstaltung von Events ist die World Wakeboard Association (WWA); der vom IOC anerkannte Verband ist allerdings die International Waterski & Wakeboard Federation (IWWF). In Deutschland trifft sich die Szene vornehmlich in den zahlreichen Wakeparks.

Welches Potenzial hat Big-Air-Wakeboarden?

Das Big-Air-Wakeboarden wird ein kleiner, aber spektakulärer Aspekt des Freestyle-Wakeboardens bleiben. Möglicherweise geben innovative Events wie der Munich Mash dem Sport, der sich auf hohem Niveau konsolidiert hat, neue Impulse.

Lesen Sie hier die weiteren Teile der Action-Serie über das Munich Mash 2016:

So läuft das Munich Mash: www.munich-mash.com


Hier lesen Sie die Interviews mit den Stars beim Munich Mash:

1. Dominik Gührs: Wakeboard-Star aus purem Zufall

2. Wakeboard-Star Daniel Grant: „US-Sponsoren betreiben Hire-and-Fire-Mentalität“

3. Nyjah Huston: „Die Leute begreifen, dass man mit Skateboarden Geld verdienen kann“

4. Chris Cole: „Skateboarden ist eine eigene Welt  – wie Star Wars“

5. Thomas Genon beim Munich Mash 2016: „Viele bekommen ein Kopfproblem“

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