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Skandal bei Olympia 2016 in Rio

US-Schwimmer Ryan Lochte verliert seine Sponsoren nach einer Lügengeschichte

Ryan Lochte verliert einige seiner Sponsoren. Der Schwimmer des Teams USA bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio hatte einen Raubüberfall erfunden, nun kündigte unter anderem Schwimmartikelhersteller Speedo.

Schwere Zeiten für Ryan Lochte: Seine Sponsoren springen ab.
Schwere Zeiten für Ryan Lochte: Seine Sponsoren springen ab.

Mit seiner Geschichte von einem bewaffneten Raubüberfall hat Ryan Lochte während der Spiele für Wirbel im Olympia-Team der USA gesorgt. Da es allerdings nie einen Überfall gab, sondern lediglich eine Auseinandersetzung mit Wachleuten, die der 32-Jährige selbst verschuldete, springen nun seine Sponsoren ab.

 

 

Schwimmartikelhersteller Speedo erklärte: Das Verhalten von Lochte widerspreche „den Werten der Marke." Einen Teil des Sponsoring-Geldes wird das Unternehmen nun spenden: 50.000 Dollar bekommt das brasilianische Kinderhilfswerk „Save the Children“. Zehn Jahre war Speedo Partner von Lochte.

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Auch weitere Sponsoren kündigten Lochte die Partnerschaft: Herrenausstatter Ralph Lauren, Matratzenhersteller Airweave. Ralph Lauren immerhin hatte Lochte nur für die drei Wochen, die die Spiele dauerten, unter Vertrag. Die Washington Post meldete, dass auch Gentle Hair Removal, ein Hersteller von Epilierern, Lochtes Vertrag kündigen wolle.

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Ryan Lochte hatte mit seinen Teamkollegen Gunnar Bentz, Jack Conger und James Feigen in einer Tankstelle in Rio de Janeiro randaliert. Die drei wurden daraufhin von Sicherheitsleuten gestellt und hatten sich später als Opfer eines Raubüberfalls ausgegeben.

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