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Days, 7 Good News: Gutes Pflaster in Berlin, der romantischste Moment der Sportgeschichte und eine seltenen Gelegenheit

LISTICLE | 28.09.2022
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Wir finden: Hin und wieder braucht es gute News. Vor allem aus dem Sport. In unseren Good News servieren wir dir jede Woche sieben Nachrichten, die unser – und hoffentlich auch dein – Sportlerherz höher schlagen lassen. Weil die News Spaß machen. Zukunftsweisend sind. Weil sie neue Tendenzen zeigen. Weil sie eine Prise Absurdität in einer viel zu ernsten Welt streuen. Oder weil sie einfach nur Freude bringen. Hauptsache gute Laune, das ist unser Motto in diesem News-Format. Und wir legen auch gleich los mit einem guten Pflaster in Berlin, dem romantischsten Moment der Sportgeschichte und einer seltenen Gelegenheit für Fußballerhinterlassenschaften.

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Gutes Pflaster Berlin

Berlin, es wird gerne über dich gespottet. Aber du hast das schnellste Pflaster der Welt! Dass Eliud Kipchoge beim Marathon Weltrekord laufen würde, hatte der Ausnahmeläufer aus Kenia selbst angekündigt. Chapeau für zwei Stunden, eine Minute und neun Sekunden. Im Kipchoge-Hype ging jedoch ein bisschen unter, dass die Äthiopierin Tigist Assefa in dem gleichen Marathonlauf mit zwei Stunden, 15 Minuten und 37 Sekunden die drittschnellste Zeit lief, die je eine Frau geschafft hat. Glückwunsch Berlin, zum schnellsten Pflaster der Welt!

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Die Formel 1 traut sich was

Manche hassen sie als unökologische Materialschlacht, andere lieben sie als großes Sportspektakel: die Formel 1. Im nächsten Jahr sorgt die Rennsportserie der Superlative für einen neuen Superlativ. In den mit 24 Grand-Prix-Wochenenden am prallsten ausgefüllten Kalender seiner Geschichte packen die Macher auch noch sechs Sprintrennen. Damit winkt Fans und Gegnern die spannendste Formel 1 aller Zeiten. Denn entweder es wird eine einmalige Sensation – oder der Rennserie droht ein großes Desaster. Respekt für so viel Mut.

3

Der romantischste Moment der Sportgeschichte

Die Sportgeschichte hat viele herausragende Momente – dies war der romantischste. Wie Roger Federer und Rafael Nadal beim letzten Match des Schweizers weinend Händchenhalten ist ein Monument von Freundschaft und Sportsgeist. Beide können auf einmalige Karrieren zurückblicken – ihre menschliche Wärme haben sie bewahrt.

4

Trotz Ellenbogenbruch Weltmeisterin

Das verdient neben dem Weltmeistertitel noch die Tapferkeitsmedaille: Annemiek van Vleuten hat trotz eines gebrochenen Ellenbogens im Straßenradrennen den Weltmeistertitel geholt. Die verletzte 39-Jährige wollte eigentlich nur ihrer Teamkollegin helfen, doch zog am Ende selbst an allen Konkurrentinnen vorbei. „Ich habe keine einzige Sekunde daran gedacht, dass das überhaupt möglich sein kann“, sagte die schmerzfreie 39-Jährige. Nun wurde es „der beste Sieg meiner Karriere“.

5

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Oliver Zeidler wollte eigentlich schon bei der Ruder-Europameisterschaft den Titel holen. Doch auf der Strecke, auf der sein Opa vor 50 Jahren Rudergold geholt hatte, brach der 26-Jährige kurz vor dem Ziel noch ein. Schwäche durch eine gerade überstandene Corona-Infektion war schuld, wie Zeidler jetzt sagte. Er kann sich nun damit trösten, sechs Wochen später Weltmeister geworden zu sein. Da ist nicht nur der Opa stolz!

6

Eine seltene Gelegenheit

Die Gelegenheit kommt nicht wieder: Im November wird der Nachlass von Horst Eckel versteigert. Hose, Stutzen, Trikot und Fußballschuhe des Weltmeisters von 1954 kommen unter den Nagel. Wer zufällig gerade ein paar hunderttausend Euro übrig hat, kann auf den Zuschlag hoffen. Das Motiv von Eckels Tochter Dagmar ist ehrbar – mit dem Gewinn soll die Pflege der Witwe des Ende 2021 verstorbenen Fußballweltmeisters bezahlt werden.

7

Zwei Brüder, zwei Mannschaften

Diese Bruder-Geschichte könnte die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft werden. Der 28 Jahre alte Inaki Williams und der 20 Jahre Nico Williams spielen vermutlich die WM in Katar – aber in verschiedenen Mannschaften. Nach einer das Leben bedrohenden Flucht waren die Eltern der Williams zu Fuß durch die Sahara Richtung Spanien geflohen. Als das Ehepaar in Bilbao landete, kam der ältere Sohn Inaki zur Welt, acht Jahre später folgte Nico. Inzwischen spielen beide Brüder bei Atletico Bilbao. Der Jüngere durfte nun sein Debüt für sein Geburtsland Spanien spielen. Weil der ältere der Brüder dort keine Chance hat, spielt er nun für das Geburtsland seiner Eltern, Ghana. Beide hoffen nun auf Bruderduell – am liebsten erst im Finale.

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