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Days, 7 Good News: Happy End im Bronzestreit, Sport für alle und grandiose Karriereenden

LISTICLE | 14.12.2022
Bild mit der Aufschrift Good News

Wir finden: Hin und wieder braucht es gute News. Vor allem aus dem Sport. In unseren Good News servieren wir dir jede Woche sieben Nachrichten, die unser – und hoffentlich auch dein – Sportlerherz höher schlagen lassen. Weil die News Spaß machen. Zukunftsweisend sind. Weil sie neue Tendenzen zeigen. Weil sie eine Prise Absurdität in einer viel zu ernsten Welt streuen. Oder weil sie einfach nur Freude bringen. Hauptsache gute Laune, das ist unser Motto in diesem News-Format. Und wir legen auch gleich los mit einem Happy End im Bronzestreit, Sport für alle, einem grandiosen Karriereende und einer Mutter beim Siegestanz.

1

Happy End im Bronze-Streit

Zuerst war sie Olympia-Vierte, dann Dritte, schließlich wieder Vierte: Aber jetzt gibt es endlich ein Happy End für Daniela Maier im Bronzestreit. Die Skicrosserin darf ihre Medaille von den Olympischen Spielen in Peking behalten. Und auch die Schweizerin Fanny Smith bekommt Bronze – so ein Urteil des Sport-erichtshofs Cas. Maier war zunächst als Vierte ins Ziel gekommen, bekam jedoch Bronze, da Smith sie behindert hätte. Es folgte ein Hin und Her der Einsprüche gegen die Medaillenvergabe. Aber jetzt gibt es eine Lösung nach dem Vorschlag, den die 26-jährige Deutsche schon im Oktober gemacht hat. „Die Lösung, zwei Medaillen zu vergeben, wäre in meinem Sinne, denn wir haben die Medaille beide verdient.“ Ein Win für alle also!

2

Der Bund verschreibt Bewegung

Jetzt kommt die von der Bundesregierung verschriebene Bewegung: Mit einem Sportentwicklungsplan will der Bund die Menschen in Deutschland wieder stärker in Bewegung bringen. „Sport ist das beste Medikament, das wir je erfunden haben“, sagt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).  Deshalb soll ein Bewegungs-Gipfel mit Vertretern aus Politik, Städten, Gemeinden und Sports einen Kulturwandel bringen, um mehr Sportangebote zu machen. Sport für alle - lieben wir.

3

Ein grandioser Schluss

Glückwunsch zum grandiosen Schluss einer großen Karriere: Lisa Altenburg verabschiedete sich als Europameisterin im Damen-Hockey von ihrem Sport. Mit ihren 14 Toren beim Heim-Turnier in Hamburg wurde die 33-Jährige auch noch beste Torschützin. Das freute Ehemann und Trainer zugleich – sie ist mit Bundestrainer Valentin Altenburg verheiratet. Ein gelungener Abschluss für eine gelungene Karriere.

4

Siegestanz mit Mama

So sehen Sieger aus: Marokkos Mittelfeldstar Sofiane Boufal und seine Mutter Zoubida Belmoulat sorgten für die schönste Szene der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. Ihr Freudentanz nach Marokkos historischem Einzug ins WM-Halbfinale zeigt die Liebe zum Land, zum Sport und zueinander. Mehr geht nicht. Unbedingt ansehen für eine Portion gute Laune!

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Baldiges Sensations-Comeback?

7 Jahre eroberte Gabriela Soukalová als eine der Besten die Biathlon-Welt, bevor sie zurücktrat. Damals wollte sie mit dem Profi-Sport nichts mehr zu tun haben, doch wie es aussieht, glüht langsam ihr Feuer wieder auf. Die 33-Jährige hat endlich wieder Spaß auf den Skiern und am Schießstand. Eine ernsthafte Rückkehr hat Soukalová zwar noch nicht in Angriff genommen, aber ein bisschen träumen darf man ja.

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Golden Girls

Für die deutschen Hallenhockey-Frauen war es eine EM voller Emotionen, Abschiede und starker Leistungen: Ohne Punkteverlust ging’s ins Finale, das das deutsche Team mit 5:4 gegen die Niederländerinnen gewann. Allein das ist schon Grund zur Freude. Aber die EM ist weit mehr als nur der Sieg für das deutsche Frauenhockey-Team: Das Turnier war die beste Werbung überhaupt für den Sport. "Wir haben alle drei Ziele, die wir uns gesetzt haben, erreicht. Wir wollten Europameister werden. Wir wollten Kinder und Jugendliche, mit der Art und Weise wie wir spielen, für Hockey begeistern. Und wir wollten diese Woche als Team genießen“, sagte Bundestrainer Valentin Altenburg. Haben sie geschafft - und damit nicht genug: Drei deutsche Spielerinnen erhielten oben drauf noch Auszeichungen. Bleibt uns nur zu sagen: Weiter so, Mädels, ihr rockt!

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Liberaler Mutterschutz im Reitsport

Das ist ein Erfolg, für den Dressur-Olympiasiegerin Jessica von Bredow-Werndl erfolgreich gestritten hat: Die Mutterschutz-Regel im Reitsport wird liberalisiert. Reiterinnen dürfen künftig bereits nach drei Monaten ihren Mutterschaftsurlaub beenden. Die Generalsekretärin des Weltverbands FEI, Sabrina Ibánez, sagte, „dies geschah, um Athletinnen, die ein Baby bekommen haben, die Möglichkeit zu geben, nicht alle ihre Ranglistenpunkte zu verlieren, während sie nicht im Parcours starten.“ Bredow-Werndl war ein schnelles Comeback nach der Geburt noch verweigert worden – das ist jetzt anders. Hut ab vor der Reiterin für ihr Engagement, das es Frauen in der gleichen Situation künftig leichter machen wird.

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