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Days, 7 Good News: Geldsegen für eine schwangere Fußballerin und ein außergewöhnlich dunkler Ultramarathon

LISTICLE | 18.01.2023
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Wir finden: Hin und wieder braucht es gute News. Vor allem aus dem Sport. In unseren Good News servieren wir dir jede Woche sieben Nachrichten, die unser – und hoffentlich auch dein – Sportlerherz höher schlagen lassen. Weil die News Spaß machen. Zukunftsweisend sind. Weil sie neue Tendenzen zeigen. Weil sie eine Prise Absurdität in einer viel zu ernsten Welt streuen. Oder weil sie einfach nur Freude bringen. Hauptsache gute Laune, das ist unser Motto in diesem News-Format. Und wir legen auch gleich los mit einem Geldsegen für eine schwangere Fußballerin, dem Ende von Einweg und einem außergewöhnlich dunklen Ultramarathon.

1

Geld für Gunnarsdóttir

Geld für Gunnarsdóttir: Das Gericht des Weltfußballverbands Fifa ordnete jetzt an, dass Olympique Lyon seiner aus Island stammenden Spielerin Sara Björk Gunnarsdóttir mehr als 80.000 Euro Lohn nachzahlen muss. Das Geld war ihr während ihrer Schwangerschaft vorenthalten worden. „Diese Geschichte ist größer als ich“, schrieb die Fußballerin über die unwürdigen Vorgänge nach Bekanntwerden ihrer Schwangerschaft im März 2021. „Es geht hier um meine Rechte als Angestellte, als Frau, als Mensch“ – hoffentlich haben das jetzt alle Vereine verstanden.

2

Der LeBron-Countdown läuft

Jetzt läuft der Countdown für LeBron James: Als erst zweiter Basketballer in der Geschichte der NBA knackte der Star der Los Angeles Lakers die Marke von 38.000 Punkten. Damit sind es nur noch 363 Zähler bis zum lange unerreichbaren Rekord von Kareem Abdul-Jabbar. Für Fans überall auf der Welt beginnt jetzt das Runterzählen - spätestens nächste Saison gibt es den neuen Allzeit-Rekordhalter.

3

Einweg war kein Weg

Einweg war kein Weg mehr: Zum ersten Mal gibt es ab sofort in allen deutschen Bundesligastadien Mehrwegbecher. Als letzter Verein führte der FC Schalke 04 ein Pfandsystem ein. Damit wird der Müllberg aus Millionen an Einwegbechern endlich Geschichte. Fußball, dein grüner Fußabdruck darf aber noch deutlich kleiner werden!

4

Hockey bis zum Regenbogen

Die Hockey-Herren zeigen Flagge: Bei der gerade stattfindenden Weltmeisterschaft in Indien trägt Kapitän Mats Grambusch als Binde die Regenbogenflagge. Sein Bundestrainer ist stolz auf Spielführer und Mannschaft. Diese präsentiere eine Haltung und wolle für etwas stehen, „das uns offensichtlich wichtig ist“, sagte Bundestrainer André Henning im Deutschlandfunk. Bei der Binde handle es sich auch nicht um eine „weichgespülte Kompromisslösung“ – ein kleiner, treffsicherer Stockschlag für das Hin und Her der deutschen Fußballer bei deren WM.

5

Der dunkle Ultramarathon

Smartphone-Ablenkung hier, Multitasking dort: Wer genug hat von den andauernden Attacken auf die Konzentration, ist bei „The Tunnel“ an der richtigen Adresse. Vom 31. März bis 2. April findet im Combe Down Tunnel, dem längsten Fußgängertunnel Großbritanniens, ein Ultramarathon statt. Immer zwischen 23 Uhr abends und fünf Uhr morgens starten die Läuferinnen und Läufer. Das Gelände ist zwar flach, aber wegen der Stockfinsternis könnte die Herausforderung kaum größer sein. Einen bewusstseinsverändernden Test kündigen die Macher an.

6

Nach 150 Siegen Mama-Pause

Über 150 Siege hat Stefanie Paul in mehr als zehn Jahren im Radcross eingefahren. Gerade holte sie noch einen dritten Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Cyclocross in München. Dort fuhr auch ihr Sohn Anton zum ersten Mal mit, womit Pauls die perfekte Staffelübergabe gelang. Denn die 36-Jährige ist schwanger und macht jetzt erst mal Pause. Ein neues Ziel hat sie aber schon – die Seniorenweltmeisterschaften. „Dort mitzufahren und mir ein Trikot zu holen, das wäre schön“, sagte Paul der „taz“.

7

We are family

Fehlt nur noch, dass bei ihnen jeden Morgen „We are family“ von Sister Sledge läuft: Langläuferin Katharina Hennig hat im Bayerischen Rundfunk das (Familien)-Geheimnis ihres Erfolgs ausgeplaudert. Ihr Freund ist der frühere Langläufer Christian Dotzler, ihr Trainer dessen Vater Stefan. Mit den Schwiegereltern in spe lebt sie sogar in einem Haus. „Es geht gut und das seit fünf Jahren und wie man sieht relativ erfolgreich“, sagt die Olympia-Siegerin. Hoffentlich hilft das „we are family“-Geheimnis auch bei der Nordischen Ski-WM nächsten Monat.

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