7

7 Days, 7 Good News: Wellenreiten in Europa, eine saustarke Omi und gemütliche Athleten auf Erfolgskurs

LISTICLE | 20.05.2021
Autor:
Antonia Wille

Wir finden: Hin und wieder braucht es gute News. Vor allem aus dem Sport. In unseren Good News von ISPO servieren wir dir jede Woche sieben Nachrichten, die unser und hoffentlich auch dein Sportlerherz höherschlagen lassen. Weil die News Spaß machen. Zukunftsweisend sind. Weil sie neue Tendenzen zeigen. Weil sie eine Prise Absurdität in einer viel zu ernsten Welt streuen. Oder weil sie einfach nur Freude bringen. Hauptsache gute Laune, das ist unser Motto in diesem News-Format. Und wir legen auch gleich los. Mit einem bunten Mix für Radfahrer, Box-Fans, Couchpotatoes und Surfer, die sich schon lange wieder nach Hawaii träumen. Es gibt eine Lösung, versprochen! 

1

Radfahren macht ALLE glücklich!

Fahrradfahren ist doof? Von wegen! Wer noch immer nicht die Nase voll von vollgestopften U-Bahnen hat, sollte spätestens jetzt aufhorchen: Denn Fahrradfahren macht glücklich. Ja, nicht nur, dass das Vitamin D, das wir beim Radeln durch die Stadt am Morgen aufsaugen, uns jede Menge Glückshormone beschert, das Fahrradfahren an sich hat schon selbst extrem viele Vorteile. 

Denn wie Cycling UK herausfand, gibt es genau 20 gute Gründe, warum Radfahrer*innen Gutes tun. Für sich. Fürs Klima. Für die Gemeinschaft. Oder wusstest du, dass Radfahren deine Lebenserwartung erhöht? Wir radeln dann mal. 

2

Mayweather Comeback - im Kampf gegen YouTube-Star

So ganz wissen wir nicht, ob diese Nachricht eine gute ist. Aber mal ehrlich: Das Comeback von Boxer Floyd Mayweather haben wohl viele von uns herbeigesehnt. Es kommt jedoch anders als gedacht. Denn Mayweather feiert seine Rückkehr in den Boxring nicht gegen einen sportlichen Gegner wie Wladimir Klitschko, sondern gegen YouTube-Star Logan Paul. Am 6. Juni steigen die beiden Schwergewichte Paul hat 23 Millionen YouTube Abonnenten in den Ring. Ob Paul überhaupt eine Chance hat? Wir zweifeln, Paul selbst ist siegessicher. Und Mayweather? Der macht ordentlich Insta-Promo. Ein Comeback, das es wohl so noch nie gegeben hat und die meisten Einschaltquoten erzielen wird. Und das wiederum ist ja wieder eine gute Nachricht. 

3

Das erste E-Cycling-Team im Gefängnis

Gemeinsam Fahrradfahren macht glücklich, hält gesund und fördert den Teamgeist. Dinge, die vor allem auch im Gefängnis wichtig sind. Deshalb dürfen ab sofort sechs Inhaftierte im belgischen Gefängnis Oudenaarde gegen Tausende von Radfahrern auf der Trainingsapp Zwift antreten. Unter dem Namen The Breakaway radeln die sportlichen Gefangenen in schwarz-weiß-gestreiften Trikots auf ihren E-Bikes um die Wette. Lust bekommen, sich mit den Ausnahme-Athleten zu messen? Ab auf Zwift und losradeln!


 

4

Surfen wie auf Hawaii - in Europa

Surffans aufgepasst! Ab sofort braucht ihr keinen 15-Stunden-Flug mehr, um auf Hawaii die schönsten Wellen zu reiten. Denn die Schweiz macht dem Surfspot ab sofort Konkurrenz. Mit der Alaia Bay hat der erste Wavegarden der Schweiz eröffnet, mitten in den Alpen nahe der beliebten Skiorte Chamonix und Crans Montana. 20 verschiedenen Wellen erwarten Besucher*innen in der neuen Bucht. Surfer können hier 0,5 Meter bis zu zwei Meter hohe Wellen reiten. Wem die Schweiz jedoch zu weit weg ist: München wird zum Surfmekka #1 in Europa. Ab 2023 entsteht auch hier ein Wavegarden vor den Toren der bayerischen Landeshauptstadt. Zur Eröffnung im Frühling 2023 können wir es kaum noch erwarten. Und bis dahin üben wir in der Schweiz vor fantastischer Bergkulisse. Sind das nicht gute (Surf-)Aussichten?

5

Yeah, erste Transfrau bei Olympia

Eigentlich hüpft unser Herz schon, wenn wir sehen, wie gut sich die Sportbranche an das Thema Diversität angenähert hat. Die Branche diskutiert Themen wie Rassismus, Homosexualität und Gleichberechtigung offen und geht erste Veränderungen an. Heute klopft unser Herz noch ein bisschen schneller: Denn mit Laurel Hubbard geht die erste offen lebende Transfrau bei den Olympischen Spielen in Tokio an den Start. Die 43-jährige Gewichtheberin macht damit einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichberechtigung und Diversität. Und uns bleibt nur zu sagen: Viel Erfolg in  Tokio, Laurel! Du bist ein Vorbild!

6

Probier's mal mit Gemütlichkeit

Gute Nachrichten für alle Sport-Faultiere! Wer es in Sachen Sport gerne etwas gemütlicher mag, vielleicht sogar am Platz öfter einmal der langsamste Spieler ist, hat einen neuen Hoffnungsträger: Basketballer Nikola Jokic. Der Sportler gilt als unbeholfen und langsam am Platz, isst gerne Popcorn, Cevapcici und Eis und ist trotzdem wohl bald der wertvollste Spieler der NBA. Statt wie seine Mitspieler hektisch am Court umherzurennen und Bälle in den Korb zu stopfen, arbeitet der Zweimetermann mit dem Kopf: langsam, zielorientiert und ja mit einer Prise Entspanntheit. Einziges Manko: Seine Liebe zu Cola musste er aufgeben. Das war den Teamchefs nun wirklich zu unsportlich.

7

Diese Fitness-Omi begeistert Teenies für Sport auf TikTok

Erika Rischko beweist: Mit der Rente geht das Leben erst so richtig los! Ganz ohne Fitnessstudio hält sich die 81-Jährige fit und aktiv. Wie? Das zeigt sie in regelmäßigen Workoutvideos auf TikTok, der Plattform, die vorrangig die Generation Z anspricht. Trotz des Altersunterschieds ist Erika längst ein Star auf TikTok, 160.000 Teenies folgen ihr und turnen ihre Workouts nach. Und die 81-Jährige selbst? Ist happy, als Fitness-Influencerin in der Rente durchzustarten.

Artikel teilen
Autor:
Antonia Wille
Kommentare