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Folgt Olympia dem Vorbild der Asienspiele

SPD-Politiker Lars Klingbeil: E-Sports gehören ins olympische Programm

Ab 2022 gehören E-Sports erstmals zum Programm der Asienspiele. Bereits in diesem Jahr sollen Videospiele wie Fifa 17 als sogenannte Demonstrationsspiele bei den Asian Indoor & Martial Arts Games (AIMAG) ausgetragen werden. Ein Vorbild für Olympia? Lars Klingbeil, Mitglied des Bundestags für die SPD behauptet: „Olympia benötigt E-Sport in Zukunft stärker als umgekehrt“.

Weltweit messen sich Millionen Menschen im Fußball-Simulationsspiel Fifa 17 von EA Sports.
Weltweit messen sich Millionen Menschen im Fußball-Simulationsspiel Fifa 17 von EA Sports.

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In einem Gastbeitrag bei „Zeit Online“ schreibt Klingbeil: „Wer junge Menschen erreichen will, wer sie für klassische Sportarten begeistern will, wer die soziale und gesellschaftliche Funktion des Sports verbreitern will, der kann die gewaltigen Reichweite des E-Sport nicht einfach ausblenden.“

Asienspiele kooperieren mit Alibaba-Tochter

Der Netzpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sieht die Sportverbände in der Pflicht, sich Gedanken über eine Integrations des E-Sports zu machen. „Die Politik kann diese Diskussion nur anstoßen“, meint Klingbeil. „Es wäre dabei nicht anständig, die Interessen der Sportvereine gegen die E-Sport-Bewegung auszuspielen.“



Welche Videospiele bei den Asienspielen 2022 in Hangzhou ausgetragen werden sollen, steht übrigens noch nicht fest. Der Olympische Rat Asiens (OCA) hat eine Partnerschaft mit Alisports, der zum chinesischen Onlinehandel-Riesen Alibaba gehört, initiiert.

Video: Digitale Sportbranche


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