Dr. Regina Henkel
Autor:
Regina Henkel

Schadstoffgrenzwerte müssen eingehalten werden

Steht für Produktsicherheit: Der Standard 100 by Oeko-Tex

Seit 1992 gibt es den Standard 100 by Oeko-Tex als weltweit einheitliches, unabhängiges Qualitätssiegel für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte aller Verarbeitungsstufen sowie verwendeter Zubehörmaterialien.

Der Standard 100 by Oeko-Tex wurde entwickelt, um Produkte auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit hin zu prüfen und auszuzeichnen.
Der Standard 100 by Oeko-Tex wurde entwickelt, um Produkte auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit hin zu prüfen und auszuzeichnen.

Der Standard 100 by Oeko-Tex wurde entwickelt, um Produkte auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit zu prüfen und mit einem herstellerunabhängigen Label auszuzeichnen. Er gehört zu den ältesten und bekanntesten Ökosiegeln  und wird von der Oeko-Tex Gemeinschaft mit Hauptsitz in Zürich vergeben. Entwickelt wurde er als Reaktion auf giftige Rückstände in Textilien.

Entsprechend liegt sein Fokus nicht auf der Herstellung der Produkte, sondern er prüft ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit für den Menschen. Geprüft wird beispielsweise auf verbotene Azofarbmittel, krebsauslösende und allergisierende Farbmittel, Pestizide für Textilien aus Naturfasern, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs), zinnorganische Verbindungen, chlorierte Phenole, Phthalate (Weichmacher), PFOS, PFOA und viele mehr.

Einteilung in vier Produktklassen

Der Standard 100 by Oeko-Tex stellt somit sicher, dass die zertifizierten Artikel nach erfolgreich bestandener Prüfung die strengen Schadstoffgrenzwerte des jährlich aktualisierten Kriterienkatalogs einhalten. Dabei ist es notwendig, dass sämtliche Bestandteile eines Artikels den geforderten Kriterien entsprechen.

Dabei wird die Produktsicherheit in vier Produktklassen eingeteilt, die sich nach dem jeweiligen Verwendungszweck richtet: Von der Klasse 1 für Babys und Kleinkinder mit sehr strengen Richtwerten bis hin zur Produktklasse 4 für Ausstattungsmaterialien wie z.B. Gardinen, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kaum in direkten Kontakt mit der Haut kommen.

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