Florian Pertsch
Autor:
Florian Pertsch

Asien profitiert vom Olympia-Boom

Abschlussbericht der ISPO Beijing 2018

Die Zahlen der ISPO Beijing machen eines deutlich: Die Olympischen Winterspiele 2022 in Beijing lassen die Sportbranche in Asien beständig wachsen. Eine Kooperation sorgt für große Zuversicht.

Um der steigenden Nachfrage in den kommenden Jahren Rechnung zu tragen, findet die ISPO Beijing ab 2019 auf einem neuen Veranstaltungsgelände, dem China International Exhibition Center statt.

Tradition verpflichtet - und auch die 14. Ausgabe der ISPO Beijing enttäuschte ihre Fachbesucher nicht. Die größte Multisegment-Sportmesse Asiens zog nach vier Tagen eine positive Bilanz und hat bereits die Weichen für die Zukunft gestellt.

ISPO Beijing zieht 2019 um

„Um der steigenden Nachfrage in den kommenden Jahren Rechnung zu tragen, findet die ISPO Beijing ab 2019 auf einem neuen Veranstaltungsgelände, dem China International Exhibition Center (CIEC), mit einer noch größeren Ausstellungsfläche statt“, erklärte Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München. Die nächste ISPO Beijing findet vom 16. bis 19. Januar 2019 statt.

Mehr als 30.000 Besucher, 463 Aussteller und 745 Marken waren in Beijing vor Ort und informierten sich über die neuesten Trends und Entwicklungen in der Winter- und Outdoorbranche. Dabei ist vor allem anzumerken, dass Innovationen nicht mehr nur aus Europa und Nordamerika importiert werden, sondern auch Asien neue Maßstäbe, befeuert durch die Olympia-Euphorie, in der Entwicklung setzt.

„In den vergangenen Tagen haben wir erlebt, wie sportliche Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele positive Vorzeichen setzen. Das Interesse an neuen Wintersportprodukten und Dienstleistungen war immens“, so Dittrich.

Neue Kooperation in China

Vervollständigt wurde die ISPO Beijing 2018 durch ein umfangreiches Rahmenprogramm wie der Asia Pacific Snow Conference, dem Sports Industry Forum sowie einer Vielzahl von Podiumsdiskussionen und Vorträgen.

Neben dem Umzug auf ein neues Messegelände konnte ISPO noch eine weitere positive Nachricht für die Zukunft vermelden. Die Kooperation der ISPO Beijing mit TMall, Alibabas B2C-Plattform, wird nach einer Testphase bei den vergangenen Messen ausgebaut.

Mehr als 30.000 Besucher, 463 Aussteller und 745 Marken waren auf der ISPO Beijing 2018 vor Ort.

Ziel der Kooperation ist es, die ISPO bei der Digitalisierung, vor allem im chinesischen Markt, zu unterstützen. Die mehr als 4.000 internationalen ISPO-Kunden können durch die geplante Kooperation mit Alibaba mehr über den chinesischen Markt und die Zusammenarbeit mit Tmall lernen und ihr E-Commerce-Geschäft nach China ausweiten.

Live-Broadcasting während ISPO Shanghai

„In der B2C-Plattform Tmall von Alibaba hat die ISPO Gruppe einen neuen, starken und zukunftsweisenden Partner gefunden. Diese Kooperation ermöglicht unseren Kunden, an einem der am schnellsten wachsenden Märkte der Sportindustrie teilzuhaben“, so Tobias Gröber, Geschäftsbereichsleiter Konsumgütermessen bei der Messe München und verantwortlich für die ISPO-Gruppe.

Ein Teil der Kooperation wird ein Live-Broadcasting während den ISPO-Messen in München, Peking und Shanghai sein, zudem ist für 2019 eine gemeinsame New Retail-Kooperation geplant. Ziel ist es, der traditionellen Ausstellung innovative Technologien zur Verfügung zu stellen, um damit Einzelhändler und auch Konsumenten die Produkte digitalisiert präsentieren zu können.

Nach der ISPO Beijing und die ISPO Munich steht bereits im Juli die dritte ISPO-Messe auf dem Plan. Vom 5. bis zum 7. Juli wird zum dritten Mal die ISPO Shanghai ihre Tore für die Fachwelt öffnen.

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