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Days, 7 Good News: Zwischen jugendlichem Herzrasen, Burgerliebe und jungen Blutwerten

LISTICLE | 23.02.2022
Bild mit der Aufschrift Good News
Autor:
Antonia Wille

Wir finden: Hin und wieder braucht es gute News. Vor allem aus dem Sport. In unseren Good News servieren wir dir jede Woche sieben Nachrichten, die unser – und hoffentlich auch dein – Sportlerherz höher schlagen lassen. Weil die News Spaß machen. Zukunftsweisend sind. Weil sie neue Tendenzen zeigen. Weil sie eine Prise Absurdität in einer viel zu ernsten Welt streuen. Oder weil sie einfach nur Freude bringen. Hauptsache gute Laune, das ist unser Motto in diesem News-Format. Und wir legen auch gleich los. Mit einem 95-Jährigen mit jungen Blutwerten, schon wieder einem romantischen Heiratsantrag und grünen Superstars mit Burger-Leidenschaft.

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Grüne Superstars

Was haben Skateboarderin Sky Brown, Bayern-Superstar Serge Gnabry, Radfahrer Nono, Paralympics Sportlerin Alice Tai und der Rapper Sor gemeinsam? Sie lieben Burger  – und Tiere. Gemeinsam sind die Superstars jetzt in der ersten Europa-Kampagne von Beyond Meat, dem Fleischersatzhersteller, der vegane Burger Patties ohne Geschmackseinbußen verspricht. In den Werbeclips verraten sie, was für sie Go Beyond“ bedeutet und wie Veganismus sportliche und berufliche Erfolge beeinflussen kann. Wir lieben Burger und grüne Superstars, die Vorbilder sind!

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Mit 95 Jahren Blutwerte wie ein 30-Jähriger

Die Älteren unter uns kennen ihn. Und die noch Älteren. Und die noch viel Älteren… Ernst Huberty, der für viele Jahre prägendste Sportmoderator des deutschen Fernsehens, ist gerade 95 Jahre alt geworden. In Sachen Fitness scheint ihm auch im Alter niemand was vorzumachen. Sein Arzt habe ihm vor seinem Geburtstag die Blutwerte vorbeigebracht, sagte der Rheinländer der „Bild“-Zeitung. „Er sagt, ich hätte die Werte eines 30-Jährigen.“ Ein Mix aus guten Genen und Bewegung ist sein Geheimnis für gesundes Altern. Immerhin, Fernsehgucken gönnt sich Huberty auch – auf dem Fahrradergometer.

3

Fußballerinnen mit der gleichen Bezahlung wie Fußballer

Erst die Britinnen, jetzt die US-Amerikanerinnen: Im Frauenfußball geht es voran mit einer gerechten Entlohnung von Mann und Frau. Der US-Verband zahlt den Frauen künftig genauso viel wie den Männern. Angeführt von der schillernden Megan Rapinoe errangen die Fußballerinnen einen Vergleich, nach dem der Verband direkt mal 22 Millionen US-Dollar an die Spielerinnen ausschütten muss – 2 Millionen landen in einem Fonds. Künftig erhalten Männer und Frauen das gleiche Gehalt, auch die Turnierprämien etwa bei Weltmeisterschaften werden angeglichen. Das bringt allerdings den Frauen dann sogar einen Vorteil: Denn während die US-Männer international noch fast nichts gerissen haben, sind die Frauen schon mehrfache Olympiasiegerinnen und Weltmeisterinnen. „Dies ist ein solch monumentaler Schritt nach vorne, um sich wertgeschätzt und respektiert zu fühlen“, sagte Nationalspielerin Alex Morgan.

4

Ja, ist denn schon Frühling?

Ja, ist denn schon Frühling, dass die Hormone so die Liebe feiern? Eine Woche nach US-Turnstar Simone Biles haben wir die nächste romantische Hochzeitsankündigung aus der Sportwelt. Der fünfmalige Dart-Weltmeister Raymond van Barneveld ging für seine Freundin Julia vor dem Eiffelturm in Paris auf die Knie, um um ihre Hand anzuhalten. „Ich habe Julia gefragt, ob sie mich in Paris an diesem Wochenende heiraten möchte. Und sie hat ‚ja‘ gesagt.“ Magnifique!

5

Um halb drei nachts eine Party der anderen Art…

Um halb drei Uhr nachts machen andere 16-Jährige noch Party. Rameshbabu Praggnanandhaa dagegen setzte um diese Zeit nach 39 Spielzügen Schach-Weltmeister Magnus Carlsen (31) schachmatt. „Ich denke, jetzt ist Zeit ins Bett zu gehen und nicht noch ein Abendessen zu nehmen“, sagte der indische Junge. Er ist der Jüngste, der Carlsen seit dessen ersten Weltmeistertitel 2013 bezwingen konnte. Aber jünger zu sein als seine Gegner kennt der Teenager – er wurde schon mit zehn Jahren internationaler Meister; eine Norm, die bis heute kein jüngerer Schachspieler erreichen konnte.

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Auf den Spuren von Jonas Deichmann

120 Marathons in 100 Tagen – wenn da mal nicht die Füße qualmenAber Germán Silva wusste ja, worauf er sich mit seinen 54 Jahren eingelassen hat. Der zweimalige Gewinner des New-York-Marathons durchquerte sein Heimatland Mexiko in nicht mal vier Monaten. Etwa 5000 Kilometer machte der Spitzen-Marathoni der 90er-Jahre und passierte dabei die gegensätzlichen Landschaften Mexikos. Sein Ziel hatte er sich strategisch klug ausgewählt: In Tulum sprang Silva am Ende seiner Tour zur Erfrischung in die Karibik. Und vielleicht trifft er sich noch mit Abenteurer Jonas Deichmann – der ebenfalls 120 Marathons durch Mexiko absolviert hat –, auch wenn der gerade auf der anderen Seite Mexikos, in Baja California, seine Runden mit dem Rad dreht…

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#itsgreatoutthere – jetzt noch schnell bewerben!

Projekte in ganz Europa, um mehr Menschen dazu zu bringen, sich mehr in der freien Natur zu bewegen – das ist das Ziel von #itsgreatoutthere. Die Non-Profit-Organisation unterstützt Initiativen in ganz Europa. Bewerbungen sind noch bis zum 28. Februar möglich. „Auch in diesem Jahr wollen wir wieder Basisprojekte in ganz Europa unterstützen, die mehr Menschen dazu bringen, sich in der freien Natur zu bewegen“, sagen die Organisatoren. Erfolgreiche Antragsteller veranstalten beispielsweise Outdoor-Aktivitäts-Tage, die das Leben durch positive Erfahrungen in der Natur verändern sollen. Seit dem Start der ersten Förderung im Jahr 2017 hat #itsgreatoutthere Tausende von Bürgerinnen und Bürgern in ganz Europa mit dem Wunder der Natur vertraut gemacht, und will 2022 noch mehr Menschen erreichen. Mehr Infos gibt es hier.

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Antonia Wille