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Die Erfolgsgeschichte des Bodyweight Trainings

Workout immer und überall – die Geschichte des Bodyweight Trainings

Wer braucht schon Trainings-Maschinen und Gewichte, wenn das effektivste Trainings-Gerät, der eigene Körper, ohnehin immer und überall dabei ist? Bodyweight Training ist auf dem Vormarsch, denn das Workout mit dem eigenen Körpergewicht ist extrem funktionell, vielseitig und effektiv. Für die Fitnessstudios wächst hier ungeahnte Konkurrenz heran.

Fast wie ein Kunstwerk – Bodyweight-Training hoher Schule
Workout immer und überall - Bodyweight Training

Krafttraining ohne Hanteln und Gewichte? Mit Bodyweight Training ist das kein Problem. Das Workout mit dem eigenen Körper ist höchst effektiv und praktisch überall machbar. Ob im Urlaub, in der Mittagspause oder im heimischen Wohnzimmer – Kniebeugen, Liegestütze, Crunches und Co. fordern den gesamten Körper und sind nicht bestens geeignet, um Kraft und Muskeln aufzubauen. Zugleich trainieren die Sportler Koordination, Körperwahrnehmung und Ausdauer.

 

Bodyweight Training: Herkunft und Entwicklung

War das Bodyweight Training bis vor einigen Jahren in Europa noch relativ unbekannt, gewann der Trend vor allem durch die US-amerikanischen „Ghetto-Workouts“ plötzlich rasant an Popularität. Trainiert wurde bildgewaltig in den Stadtparks der Großstädte oder sogenannten Outdoor-Gyms. Im Laufe der Jahre kamen zu den „Ghetto-Workouts“ neue Sport-Elemente hinzu, aus dem Turnen, Breakdance und Parkour-Bereich. Kombiniert ergab sich so eine ganz eigene Ausrichtung, die den Namen Calisthenics trug und als sportliche Heimat stolz New York nennen durfte.

Via YouTube und Facebook wurde das Bodyweight Training einem noch breiteren Publikum zugänglich. Die gestählten Körper von „Hannibal for King“, Frank Medrano und manch anderem Bodyweight-Helden der Straße wurden millionenfach bewundert. Neue Social Media Stars waren geboren und entwickelten eine Sogwirkung für den neuen Eigengewichtssport, der bis nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz wirkte. Heute ist das Workout mit dem eigenen Körper eine ernstzunehmende Konkurrenz zum herkömmlichen Krafttraining in Fitnessstudios.

Für die Gesundheit – Bodyweight Training und seine Vorteile

Kaum eine Krafttrainings-Variante hat so viele Vorteile wie das Bodyweight Training. Zunächst lassen sich die Übungen mit dem eigenen Körpergewicht überall durchführen. Teures Equipment wird nicht benötigt. Man spart sich also lange Anfahrtszeiten und bleibt von überfüllten Studiokursen verschont. Auch das Training selbst ist so vollkommen kostenlos.

Wer überwiegend Körpergewichtsübungen wie Klimmzüge, Kniebeugen und Liegestütz macht, trainiert extrem funktionell und bereitet seinen Körper optimal auf die Herausforderungen des Alltags vor. Im Gegensatz zum Workout an Maschinen, werden beim Bodyweight Training nämlich immer ganze Muskelketten und nicht nur einzelne Muskelgruppen angesprochen – man trainiert also die natürlichen Bewegungsmuster des Körpers. Auch die Tiefenmuskulatur wird bei den Übungen mit dem eigenen Körpergewicht optimal beansprucht. Speziell der Rumpfbereich, hat für unsere Gesundheit eine große Bedeutung und ist bei fast allen Bodyweight-Übungen involviert.

Gewichtsreduktion und Muskelaufbau – Gesundheit mit Bodyweight-Training

Als einer der wichtigsten Wegbereiter in der Erfolgsgeschichte des Bodyweight Trainings gilt der US-Amerikaner Mark Lauren. Der Bestseller-Autor und ehemalige Kampfsportler erkannte die Vorzüge des Krafttrainings mit dem eigenen Körper bereits während seiner Zeit beim Militär in den 1990ern und überarbeitete als Ausbilder die Fitnessprogramme von Spezialeinheiten. Es folgten Buchveröffentlichungen wie „You Are Your Own Gym“ und „Body By You“, die sich weltweit mehrere Millionen Mal verkauften. Heute gilt der 43-Jährige als feste Größe in den Bereichen Functional- und Bodyweight-Training. Wer Interesse an einer geballten Ladung Bodyweight-Wissen hat, ist mit Laurens neuem Seminar-Programm „Bodyweight Training 2.0 Level 1“ bestens beraten. Live-Termine gibt’s auch in Deutschland, im Sommer 2016 zum Beispiel in München. 

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