Claudia Klingelhöfer
Author:
Claudia Klingelhöfer

Nielsen-Studie: Markenbekanntheit, Imagetransfer und E-Sport wichtig

Sponsoring-Markt in Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst

Nielsen Sports hat über 260 Sponsoring-Verantwortliche befragt. Das Ergebnis: Sponsoring ist ein Wachstumsmarkt, Haupttreiber ist das Sport-Sponsoring. Die Dominanz des Fußballs nimmt in diesem Bereich ab, wichtiger werden E-Sport-Sponsorings und digitale Anwendungsmöglichkeiten.

E-Sports haben noch großes Sponsoring-Potential
E-Sports haben noch großes Sponsoring-Potential

Als wichtigste Ziele des Sponsorings werden nach wie vor der „Auf- und und Ausbau der Markenbekanntheit und ein sehr emotionaler Imagetransfer über reichweitenstarke Plattformen“ von den Studienteilnehmern genannt. Digitale Verbreitungswege und Social Media würden dabei immer wichtiger.

„Storytelling und Content Marketing rücken zunehmend in den Vordergrund“, sgat Jens Falkenau, Vice President Market Research bei Nielsen Sports. Gerade auf digitalen Kanälen würden Sponsorings „einen sehr starken Beitrag leisten, um attraktive Storys rund um Marken erzählen zu können“.

Internet wichtigster Sponsoring-Kanal

Laut Studie herrscht aus Sicht der befragten Sponsoren deutlich Nachholbedarf aufseiten der Vermarktung: Die vorhandenen digitalen Kanäle müssten für Sponsor-Partner besser nutzbar sein.

Für 89 Prozent der Befragten ist dann auch das Internet der wichtigste Kanal zur Verbreitung des Sponsorings. Dominierende Sportart ist und bleibt der Fußball. Allerdings nimmt der Vorsprung zu den anderen Sportarten ab (40 Prozentpunkte im Vorjahr, jetzt 28 Prozentpunkte). Inzwischen werden insbesondere die Teamsportarten Basketball, Handball und Eishockey gerne von Sponsoren als Werbeplattform genutzt.

ISPO Digitize

E-Sport-Sponsoring wird wichtiger

Das meiste Wachstumspotential liegt nach Ansicht der Studienteilnehmer im E-Sport. 61 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass E-Sport-Sponsoring 2018 weiter an Bedeutung gewinnen wird.

Ihr Sponsoring-Engagement planen fast alle Befragten (97 Prozent) beizubehalten. 26 Prozent möchte das Sponsoring-Budget 2018/19 sogar erhöhen.

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