Claudia Klingelhöfer
Author:
Claudia Klingelhöfer

So lief's für das Start-up nach der TV-Show „Die Höhle der Löwen“

Sportswear-Label Morotai sichert sich bei DHDL Investment

Die Sportswear-Firma Morotai hat sich bei der TV-Show „Die Höhle der Löwen" (Sendung vom 17.Oktober 2017) den Zuschlag für 100.000 Euro gesichert. Dagmar Wöhrl gab den Gründern in der Vox-Show das Invest für 20 Prozent der Firmenanteile. Seit der Aufzeichnung hat sich einiges getan.

Start-up Morotai:Werner Strauch, Andreas Maier, Rafy Ahmed und Waldemar Wenzel
Start-up Morotai:Werner Strauch, Andreas Maier, Rafy Ahmed und Waldemar Wenzel

Die Sendung war schon im März 2017 gedreht worden. Kurz danach stieg Dagmar Wöhrl tatsächlich mit 100.000 Euro bei dem Start-up ein. „Mindestens genauso wichtig waren aber die Türen, die sie uns mit ihrer Unterstützung geöffnet hat", sagt Mitgründer Waldemar Wenzel rückblickend. 

Die Firma sei durch das Netzwerk und die Strukturen auf die Morotai dank Wöhrl zurückgreifen konnte, viel schneller gewachsen, sagt Wenzel: „Als No-Name ist das erstmal schwierig und du musst viel länger warten, bis bestimmte Kontakte zustande kommen." Es sei jetzt eher das Problem, die große Nachfrage zu bedienen. Als nächstes will das Team jetzt ein deutschlandweites Vertriebs- und Händlernetz aufbauen und dann den Vertrieb und den Verkauf auf die Nachbarländer auszuweiten.

Nach „Die Höhle der Löwen“ kamen die Angebote

„Inzwischen haben wir 60.000 Kleidungsstücke verkauft, sind neben unserem Online-Shop bei Wöhrl, Wormland, Ludwig Beck, Engelhorn Sports, Zalando und Intersport zu haben", sagt Wenzel. Derzeit suche man neue Lieferanten. 

Offenbar haben die Gründer von Morotai die Bedürfnisse der Kunden richtig eingeschätzt: Die Sportswear „soll alltagstauglich und funktionell sein", erklärt der Mitgründer. Von den großen Marken wie Nike und Adidas wolle man sich absetzen, in dem man reduzierte, schlichte Designs mit Features kombiniere, die nicht für Leistungssportler, sondern für Freizeitsportler wichtig sind.

Dazu gehören, laut Wenzel, beispielsweise versteckte Taschen oder ein Reisverschluss für die Taschen einer Basketball-Hose und eine Kabelführung für das Handy. Gleichzeitig müssten die Kleidungsstücke universell - also beispielsweise für Laufen und Basketball spielen – einsetzbar sein.

Ob das auch eine Fachjury aus Sportbusiness überzeugt? Das wird sich bei der ISPO Munich 2018 entscheiden, denn Morotai haben sich bei ISPO Brandnew 2018 beworben. 

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