Author:
Martin Jahns

Desinfizierung der Geräte größtes Anliegen

DIFG-Studie: Mehrheit begrüßt Öffnung von Fitnessstudios

In Deutschland sind in fast allen Bundesländern die Fitnessstudios wieder geöffnet. Eine Studie zeigt nun, wie die Bevölkerung dazu steht - und welche Hygienemaßnahmen bei Studiogängern ganz oben auf der Liste stehen.

Fitnessgeräte aus Holz von Nohrd auf der ISPO Munich 2020
Die Mehrheit der Fitnessstudio-Mitglieder begrüßt die Öffnungsmaßnahmen.

In 15 der 16 deutschen Bundesländer haben die Fitnessstudios nach der coronabedingten Schließung inzwischen unter Hygieneauflagen wieder geöffnet. Am 8. Juni werden die Studios dann auch in Bayern wieder öffnen.

Der Deutsche Industrieverband für Fitness und Gesundheit (DIFG) hat in einer Studie (Erhebungszeitraum: 11. bis 17. Mai) die Einstellung der Mitglieder von Fitnessstudio zur Wiedereröffnung erforscht.

Demnach sprachen sich 61 Prozent der Befragten für die Wiederöffnungen im Mai und Juni aus, nur 27 Prozent fanden die Öffnungsmaßnahmen „nicht gut“.

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Nur ein Viertel will direkt wieder ins Fitnessstudio

Allerdings beabsichtigt nur ein gutes Viertel der Befragten, das Fitnessstudio unmittelbar wieder aufzusuchen; alle anderen wollen sich die umgesetzten Maßnahmen zunächst anschauen und dann entscheiden, ob sie das Studio wieder besuchen, bzw. planen allgemein, das Fitnessstudio erst später oder vereinzelt sogar gar nicht mehr aufzusuchen.

Die mit Abstand am häufigsten gewünschte Top-Maßnahme zum Gesundheitsschutz ist das regelmäßige Desinfizieren der Geräte durch das Personal der Fitnessstudios. Über 90 Prozent der Befragten sprachen sich dafür aus.

Danach folgt ein Bündel von ähnlich oft gewünschten Maßnahmen: die Beschränkung der Besucheranzahl, die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,50 m, die Möglichkeit zur eigenständigen Gerätedesinfektion, das verpflichtende Händewaschen nach der Ankunft im Studio sowie die Einrichtung eines Abstandes zwischen den Geräten.

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Älter Mitglieder planen gleichbleibende Nutzung

Zwei Drittel der Befragten werden das Studio in Zukunft genau so oft wie vor der Corona-Krise aufsuchen, das gilt vor allem für die 30- bis 65-Jährigen. Jüngere Mitglieder im Alterssegment 16-29 Jahre sind hier teilweise ambivalent: Jeweils rund ein Fünftel plant, das Fitnessstudio in Zukunft häufiger bzw. seltener aufzusuchen.

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Martin Jahns
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