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Verwirrung um Schuhe bei London-Marathon

Nike weist Anschuldigungen von Marathon-Star Kenenisa Bekele zurück

Nike hat die Anschuldigungen von Kenenisa Bekele zurückgewiesen. Der von der US-Marke gesponserte Lauf-Star aus Äthiopien hatte nach dem London-Marathon behauptet, er habe sich in neuen Nike-Schuhen Blasen gelaufen und deshalb ein besseres Ergebnis verpasst. Nike, das ohne Bekele den Weltrekord-Versuch „Breaking2“ plant, reagierte mit einer Richtigstellung.

Kenenisa Bekele (r.) ist unzufrieden mit seinem 2. Platz beim London-Marathon hinter Sieger Daniel Wanjiru (M.).
Kenenisa Bekele (r.) ist unzufrieden mit seinem 2. Platz beim London-Marathon hinter Sieger Daniel Wanjiru (M.).

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„Wie bereits in vorherigen Marathons lief Bekele [in London] in den Zoom Vaporfly 4%“, sagte ein Nike-Sprecher zwei Tage nach den Vorwürfen von Kenenisa Bekele am Sonntag. „Wir arbeiten eng mit Bekele zusammen, um zu verstehen, was geschehen ist.“

Bekele-Vorwürfe vor Weltrekord-Aktion

Zunächst schien es, als könnten die neuen Zoom Vaporfly Elite für Bekeles Einbruch in der Mitte des London-Marathons haben. Nach dem Rennen, das er als Zweiter abschloss, hatte Bekele gesagt: „I used new shoes. When I was between 15km and 20km, the shoes started blistering my foot. My foot was not in a good position because of the shoes.“

Eine unangenehme Sache. Denn das Schuhmodell Zoom Vaporfly Elite steht im Mittelpunkt von Nikes riesiger Marketing-Aktion: dem Versuch, die Marathon-Distanz zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte in weniger als zwei Stunden zu laufen.



Bekele ist nicht Teil von „Breaking2“

Bei der Aktion „Breaking2“ werden die drei Nike-Athleten Eliud Kipchoge, Lelisa Desisa und Zersenay Tadese auf der Rennstrecke in Monza (Italien) ab 6. Mai antreten. Bekele ist nicht dabei. Der Weltrekord-Versuch soll live in alle Länder übertragen werden.

Nike baut rund um die drei Athleten ein eigenes Team zur Trainingssteuerung zusammen.
Nike baut rund um die drei Athleten ein eigenes Team zur Trainingssteuerung zusammen.

Derzeit liegt die Marathon-Weltrekord-Marke der Männer liegt bei 2:02:57 Stunden und wurde beim Berlin-Marathon 2014 von Dennis Kimetto gelaufen – einem Adidas-Mann.

Video: Der Mehrwert von Wearables


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