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Startup-Brüder Wanning aus Mainz auf VOX

GlowGarage bei „Die Höhle der Löwen“: „Glow Stripes“ fürs Fahrrad überzeugen Ralf Dümmel

Drei Brüder aus Mainz wollen mit ihrem Startup GlowGarage die Fahrrad-Szene erobern. In der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ stellten sie ihr Bike-Gadget vor – und überzeugten Investor Ralf Dümmel. Der Multi-Millionär steigt mit 100.000 Euro bei den Wanning-Brüdern ein und erhält dafür 30 Prozent an GlowGarage. ISPO.com erklärt die Idee hinter dem Startup – und zwei Nachteile der „Glow Stripes“.

Bei „Die Höhle der Löwen“ überzeugten die drei Wanning-Brüder mit ihrer Idee.
Bei „Die Höhle der Löwen“ überzeugten die drei Wanning-Brüder mit ihrer Idee.

In Münster-Sarmsheim (Rheinland-Pfalz) gründeten die drei Brüder Markus (23), Andreas (27) und Stefan Wanning (29) GlowGarage. Gemeinsam entwickelten sie die „Glow Stripes“. Diese fluoreszierenden Streifen, die auf die Fahrradfelgen geklebt werden, sorgen für einen futuristischen Look.

Vier kleine LED-Lampen („Glow Lights“) strahlen auf die Klebestreifen und bringen diese grün zum Leuchten. Ein echter Hingucker bei Dunkelheit, der in der „Höhle der Löwen“ auch Ralf Dümmel (Erfinder des Soda-Sprudlers „Wassermaxx“) überzeugte.

„Glow Stripes“ sind im Straßenverkehr nicht erlaubt

Eigentlich wollte sich GlowGarage an alle Radfahrer richten, die in der Dunkelheit auch von der Seite besser gesehen werden wollen. Das Problem: Die „Glow Stripes“ entsprechen nicht der Straßenverkehrsordnung und dürfen somit im normalen Straßenverkehr eigentlich nicht verwendet werden.

Deshalb wirbt GlowGarage nun im neu produzierten Werbevideo (siehe unten) statt als „kreative Fahrrad-Beleuchtung, welche das Fahrradfahren sicherer macht“, nun als „Upgrade für dein Bike“. Zielgruppe: „Mountainbike- und BMX-Fahrer“, vorgeschlagener Verwendungszweck: „Videodrehs oder Fotoshootings“.

 

Weiterer Nachteil der Leuchtstreifen: Weil sie auf den Felgen aufgebracht werden, sind sie nicht für alle Räder mit Felgenbremsen geeignet. Bei manchen Felgen ist nicht genug Platz für die Streifen, das aufgeklebte Leuchtband würde schnell heruntergebremst werden. Die „Glow Stripes“ funktionieren also vor allem bei Fahrrädern mit Scheibenbremsen.

„GlowGarage": Dümmel zahlt 100.000 Euro für 30 Prozent

Eigentlich wollten die drei Wanning-Brüder in der VOX-Sendung, die am 4. Oktober ausgestrahlt wurde, 100.000 Euro für 20 Prozent der Firmen-Anteile einsammeln. Von den vier „DHDL“-Investoren Carsten Maschmeyer, Judith Williams, Frank Thelen und Jochen Schweizer gab es nach der Präsentation deutliche Kritik und schließlich Absagen.  

Und auch Ralf Dümmel meinte zunächst: „Ich bin hin- und hergerissen.“ Doch nach etwas Zögern machte er sein Angebot, das die drei Brüder nach Bedenkzeit annahmen: 30 Prozent Geschäftsanteile für 100.000 Euro.

Investor Ralf Dümmel ließ sich von den drei „GlowGarage“-Erfindern überzeugen.
Investor Ralf Dümmel ließ sich von den drei „GlowGarage“-Erfindern überzeugen.

Nun werden die Bike-Leuchtstreifen von GlowGarage von Dümmels DS Invest GmbH & Co. KG vertrieben. „Als strategischer Investor bringt Dümmel insbesondere eine Expertise in Vertrieb, Fertigung und Produktentwicklung mit ein“, heißt es auf der Homepage der VOX-Sendung.

Ob sich das Bike-Gadget bei Fahrrad-Fans durchsetzen wird? Das fünfteilige GlowGarage-Set wird bereits für 19,99 Euro statt 49,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) angeboten.

Video: So soll GlowGarage funktionieren

BRANDNEW-Teilnehmer Grüezi Bag schließt Deal ab

Neben Glow Garage machte auch das bayerische Unternehmen Grüezi Bag einen Schritt Richtung Zukunft, ebenfalls mit Ralf Dümmel an der Seite. Der holte sich 25,1 Prozent des Unternehmes für 100.000 Euro. Grüezi Bag war 2010, noch unter dem Namen Kultschlafsack, Teilnehmer des größten Startup-Wettbewerbs der Sportbranche – ISPO BRANDNEW.

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