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TU Braunschweig ermittelt Markenindex der Bundesliga-Vereine

Borussia Dortmund ist Marken-Meister 2016

Bundesligist Borussia Dortmund hat seinen Titel als deutscher Markenmeister verteidigt. Zu dem Ergebnis kommt zumindest eine Studie von Wirtschaftswissenschaftlern der TU Braunschweig und der Aston Business School aus Großbritannien. Der FC Bayern München wird Zweiter, Aufsteiger RB Leipzig legt zu.

Borussia Dortmund ist laut einer Studie Markenmeister 2016
Borussia Dortmund ist laut einer Studie Markenmeister 2016

Anhand einer repräsentativen Umfrage unter 4122 Einwohnern in Deutschland erstellten die Wissenschaftler um Prof. Dr. David M. Woisetschläger von der TU Braunschweig einen Markenindex für jeden Klub der 1. und 2. Bundesliga. Dieser setzt sich aus Bekanntheit und Beliebtheit des Vereins zusammen.


Mangelnde Beliebtheit kostet FC Bayern den Titel

Der BVB steht mit einem Wert von 66,43 Punkten von theoretisch möglichen 100 Punkten wie schon in den letzten vier Jahren an der Spitze. Dahinter folgt Rekordmeister Bayern München (59,43 Punkte), Dritter ist Borussia Mönchengladbach (56,18).

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„Begleitet von einer sportlich und wirtschaftlich erfolgreichen Gesamtentwicklung des Vereins hat sich Borussia Dortmund im Zuge eines professionellen Markenmanagements in den zurückliegenden Jahren ein sehr positives Vereinsmarkenbild in der öffentlichen Wahrnehmung aufgebaut“, erklärt Jan Dreisbach, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement der TU Braunschweig, das Ergebnis.


HSV und RB Leipzig legen zu

Um gleich acht Plätze geklettert ist der Hamburger SV, der nun als Achter in den Top Ten steht. Aufsteiger RB Leipzig gab die Rote Laterne an die Würzburger Kickers ab und kletterte von Rang 36 auf 32 – ist damit allerdings der schlechteste Bundesligist.

Die Markenwertung im Überblick:

Position Verein Markenindex
1. Borussia Dortmund 66,43
2. FC Bayern München 59,43
3. Borussia Mönchengladbach 56,18
4. FC St. Pauli 53,66
5. 1. FC Köln 53,13
6. SV Werder Bremen 52,32
7. FC Schalke 04 51,73
8. Hamburger SV 49,50
9. SC Freiburg 49,20
10. 1. FC Nürnberg 49,15
11. Bayer 04 Leverkusen 48,91
12. 1. FSV Mainz 05 48,49
13. 1. FC Kaiserslautern 48,46
14. VfL Wolfsburg 47,49
15. Eintracht Frankfurt 47,10
16. FC Augsburg 46,81
17. Hertha BSC 45,53
18. VfL Bochum 44,80
19. Eintracht Braunschweig 44,26
20. Fortuna Düsseldorf 43,83
21. Hannover 96 43,74
22. VfB Stuttgart 43,31
23. TSV 1860 München 42,23
24. Arminia Bielefeld 41,87
25. Karlsruher SC 40,95
26. 1899 Hoffenheim 40,13
27. 1. FC Union Berlin 39,57
28. FC Ingolstadt 04 39,11
29. SG Dynamo Dresden 38,72
30. SV Darmstadt 98 36,98
31. SpVgg Greuther Fürth 34,49
32. RasenBallsport Leipzig 29,09
33. FC Erzgebirge Aue 27,95
34. 1. FC Heidenheim 25,11
35. SV Sandhausen 24,94
36.  FC Würzburger Kickers 20,50


Unter den Top-Ten-Marken finden sich auch zwei Zweitligisten: FC St. Pauli (Platz 4) profitiert von seiner Sonderstellung als Rebellen-Klub, der 1. FC Nürnberg (Platz 10) zehrt von seiner langen Tradition.

In der Einzelwertung der beliebtesten Klubs führt Borussia Dortmund vor dem SC Freiburg und dem 1. FSV Mainz 05. Der FC Bayern muss vor allem wegen des drittniedrigsten Sympathiewertes der 36 untersuchten Vereine mit Gesamtplatz zwei Vorlieb nehmen.

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