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Feindlicher Übernahme-Versuch

Investorengruppe bietet 300 Millionen Dollar für American Apparel

Eine Bietergruppe hat ein Kaufangebot über 300 Millionen Dollar für das insolvente Modeunternehmen American Apparel abgegeben. Unterstützt wird der Plan von Dov Charney, dem Gründer und ehemaligen CEO von American Apparel, der 2014 entlassen wurde – wegen des wirtschaftlichen Niedergangs und weil er Mitarbeiterinnen sexuell belästigt haben soll.

Eine American-Apparel-Filiale von außen.
Laut eigenen Angaben hat American Apparel 239 Filialen in 20 Ländern.

Die Investorengruppe besteht aus den Finanzhäusern Silver Creek Capital Partners und Hagan Capital Group. In einer Mitteilung erklärten sie, dass ihr Angebot eine „Win-win-Lösung für das Unternehmen und alle Stakeholder“ sei.

Business-Plan bereits aufgestellt

Dov Charney solle dabei eine wichtige Rolle übernehmen, da seine „Führungsstärke und Vision entscheidend für American Apparels langfristiges Überleben“ seien, hieß es weiter in der Mitteilung. Charney und die Investorengruppe haben bereits einen Business-Plan aufgestellt.


Auf die feindlichen Übernahme-Pläne reagierte American Apparel bereits: Mit den Gläubigern sollen laut Medienberichten neue Bedingungen ausgehandelt worden sein, sodass zusätzliche 40 Millionen Dollar zur Verfügung stehen, wenn das Insolvenzverfahren beendet ist. Die Sanierung soll folglich ohne die Investoren-Gruppe und dem umstrittenen ehemaligen CEO gelingen, wenn es nach dem Unternehmen geht.

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