Sponsoren setzen Weltverband unter Druck

Adidas fordert „Kulturwandel“ bei der FIFA

Adidas hat nach den Korruptionsaffären um FIFA-Präsident Sepp Blatter „grundlegende“ Veränderungen beim Fußball-Weltverband gefordert. Adidas-Chef Herbert Hainer betonte in der „Wirtschaftswoche“ allerdings, dass es nicht reiche, Personen auszutauschen.

Adidas-Fußballschuhe auf dem Rasen im Stadion
Adidas gehört zu den wichtigsten Marken im Fußball-Business

Mehrere Top-Sponsoren hatten sich bereits Anfang Oktober für Blatters sofortigen Rücktritt ausgesprochen. Dem hatte sich Adidas damals jedoch nicht angeschlossen und wurde daraufhin teilweise heftig kritisiert.

In einem Brief an die FIFA verlangten neben dem Sportartikelhersteller auch McDonalds, Coca-Cola, Visa und Anheuser-Busch Reformen und einen „Kulturwandel“. Laut „AP“ forderte die Allianz vor der Sitzung des FIFA-Exekutivkomitees am Mittwoch und Donnerstag in Zürich unter anderem eine „unabhängige Aufsicht“ der Reformbemühungen.

Die Ethikkommission der FIFA hat Blatter und den Präsidenten der Europäischen Fußball-Union, Michel Platini, Anfang Oktober wegen laufender Korruptionsermittlungen für 90 Tage suspendiert, beide dürfen keinerlei Aktivitäten im Fußball ausführen. 









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