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 Schuhfirma On stattet Flüchtlinge bei Leichtathletik-WM aus
Running | 21.07.2017

Schweizer Firma fördert Athlete Refugee Team bei der WM in London

Laufschuh-Hersteller On stattet Flüchtlinge bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft aus

Schuhfirma On stattet Flüchtlinge bei Leichtathletik-WM aus. Geht in On-Sportbekleidung an den Start: Das Athlete Refugee Team (Quelle: On)
Geht in On-Sportbekleidung an den Start: Das Athlete Refugee Team
Bild: On
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Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London (4. bis 13. August) wird auch eine Mannschaft von Flüchtlingen vertreten sein – das Athlete Refugee Team (ART). Die Athleten werden vom Laufschuh-Produzenten On aus der Schweiz gesponsert, damit sich die Geflohenen aus dem Südsudan, Somalia und Äthiopien im Olympiastation von London mit der Sportler-Elite aus aller Welt messen können.

Die fünf Athleten, die sich für die Laufdistanzen von 5.000m, 1.500m und 800m qualifiziert haben, bekommen nicht nur ihre Wettkampf-Schuhe gestellt. Der Sportartikelhersteller, 2017 für sein neues Modell Cloudflash mit dem ISPO AWARD im Segment Performance als PRODUCT OF THE YEAR ausgezeichnet, „unterstützt sie auch mit einer eigens für dieses Team entwickelten Mannschaftsbekleidung“, sagt On-Mitgründer Olivier Bernhard, selbst ehemaliger Profisportler: „On ist extrem stolz, Teil der Geschichte dieses Teams zu sein."

Refugee Team von Läuferin Loroupe wird von On und dem IAAF unterstützt

Angeführt wird das in blau-schwarz gekleidete ART von der IAAF-Botschafterin Tegla Loroupe. Die kenianische Langstreckenläuferin war bereits bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro Chef de Mission der Olympischen Flüchtlingsmannschaft.

Die 5 Teilnehmer sind:

  • Dominic Lokinyomo (Männer, 1500m, South Sudan)
  • Anjelina Nadai (Frauen, 1500m, South Sudan)
  • Rose Lokonyen (Frauen, 800m, South Sudan)
  • Kadar Omar (Männer, 5000m, Ethiopia) 
  • Bashir Ahmed (Männer 800m, Somalia)


In Kenia betreibt die frühere Marathon-Rekordläuferin Tegla Loroupe ein Trainingslager für Vertriebene. Denn Freifahrtsscheine gibt es für die Flüchtlinge nicht. Alle fünf haben sich „ganz regulär qualifiziert, indem sie bei offiziellen Meetings die jeweilige Norm unterboten haben“, sagt On-Mitgründer Olivier Bernhard.

Möglich wurde das letztlich auch durch finanzielle Förderer wie den Leichtathletik-Weltverband IAAF. Und durch die Schuhfirma On. Sie will mit einer Benefiz-Versteigerung am 08.08.2017 dafür sorgen, dass die Friedensstiftung von Loroupe genug Mittel hat, um die Kosten für die WM-Vorbereitung und die Reise in die britische Hauptstadt zu decken.

Ein Beitrag von Christopher Eichfelder, Autor
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