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 Zalando kauft Kickz: Online-Gigant erklärt Offline-Experiment
Sportbusiness | 01.03.2017

Europas führender Online-Retailer kauft Basketball-Spezialisten

Kickz gehört jetzt Zalando: Streetwear-Händler als „extrem spannendes Experimentierfeld“

Zalando kauft Kickz: Online-Gigant erklärt Offline-Experiment. Zalando ist auf Wachstumskurs: Der Mode-Online-Retailer übernimmt Kickz. (Quelle: Zalando)
Zalando ist auf Wachstumskurs: Der Mode-Online-Retailer übernimmt Kickz.
Bild: Zalando
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Zalando kauft Kickz: Mit der Übernahme des Basketball- und Streetwear-Retailers sorgt Europas führender Online-Händler für Aufmerksamkeit in der Sport- und Modebranche. Denn Zalando verschafft sich damit Zugang zu Filialen in 15 deutschen Innenstädten. 

Zalando-Gründer und Vorstand David Schneider nennt die Übernahme von Kickz „ein extrem spannendes Experimentierfeld, das Raum für Tests mit Spezialisten innerhalb unserer Plattform bietet“.


Schon bei seiner Keynote auf der ISPO MUNICH 2017 hatte Schneider unkonventionelles Vorgehen bei Zalando angekündigt: „Wir werden nicht gewinnen, wenn wir uns nur darauf ausruhen, was wir aufgebaut haben.“

Zalando setzt auf Wachstum

In einer Presseerklärung erklärte Zalando das Interesse an Kickz: „Mit dem Zukauf will Zalando das Sport- und Lifestyle-Segment stärken, insbesondere im Bereich Basketball.“

Das Management-Board von Zalando besteht aus Rubin Ritter (l.), David Schneider (M.) und Robert Gentz. (Quelle: Zalando)
Das Management-Board von Zalando besteht aus Rubin Ritter (l.), David Schneider (M.) und Robert Gentz.
Bild: Zalando

Kickz wurde 1993 von Christian Grosse in München gegründet und führt mittlerweile 15 Filialen – unter anderem in Hamburg, Berlin, Stuttgart und Köln. „Wir investieren, um schnell zu wachsen. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, dass wir unser Geschäft profitabel ausgebaut haben“, lässt sich Zalandos Co-CEO Rubin Ritter zitieren.

Zalando nutzt 15 Kickz-Filialen 

Doch durch die Übernahme von Kickz kann Zalando seine Mode nicht nur in den Innenstädten präsentieren, sondern will die Filialen auch anders nutzen.

„Zalando könnte sie für schnellere Zustellungen nutzen oder um Retouren entgegenzunehmen. Darin könnten auch persönliche Beratungsgespräche oder lokale Events stattfinden“, sagte David Schneider zur „Süddeutschen Zeitung“.

Der Übernahme von Kickz ist allerdings nicht Zalandos erster Schritt in die Offline-Welt: In Berlin gibt es im Rahmen einer Partnerschaft mit Adidas zwei Zalando-Verkaufsstellen.

Zalando zählte nach eigenen Angaben 2016 über 20 Millionen Kunden, der Umsatz wuchs um 23 Prozent auf 3639 Millionen Euro. Kickz erzielte 42 Millionen Euro Umsatz im Geschäftsjahr 2015.

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ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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