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 Ist Marktforschung unsexy? Zwei Sport-Start-ups denken um
Innovation | 01.03.2017

pop that tag und JOBU’S nutzen Crowdsourcing

Ist Sport-Marktforschung „unsexy“? Zwei Start-up-Gründer denken weiter

Ist Marktforschung unsexy? Zwei Sport-Start-ups denken um. Crowdsourcing kann valide Daten bei der Marktforschung liefern – und wird bei Start-ups immer beliebter. (Quelle: iStock / jacoblund)
Crowdsourcing kann valide Daten bei der Marktforschung liefern – und wird bei Start-ups immer beliebter.
Bild: iStock / jacoblund
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Deutschland ist im Start-up-Fieber, spätestens seit „Die Höhle der Löwen“ weiß jeder, was ein „Pitch“ ist. Doch viele Jung-Unternehmer, die sich in der Fernsehshow vorstellen, scheitern letztlich an einem: Ihre Idee ist unausgereift und nicht alltagstauglich. Marktforschung wirkt auf den ersten Blick ziemlich unsexy und kann Nerven kosten. Kann. Muss aber nicht.


Jede Branche hat ihre Eigenheiten und selbst diejenigen, die sich für Insider halten, werden regelmäßig überrascht. „Die Sportbranche ist außergewöhnlich“, sagt Stefan Wolf, „hier hat man es nicht mit normalen Kunden zu tun, sondern mit Fanatikern. Fanatiker im positiven Sinne. Ob Skifahrer, Jogger oder Surfer: Sie alle haben eine sehr enge Bindung zum Produkt.“

Für den Gründer und Geschäftsführer der pop that tag GmbH aus Berlin ist dies eine zentrale Erkenntnis – und ein Grund, weshalb er die Technologie seines Unternehmens in den Sportartikelmarkt bringen möchte. „Mit unseren NFC-Chips können die Marken ihre Kunden noch enger an sich binden“, sagt Stefan Wolf.

Stefan Wolf ist Gründer und CEO der pop that tag GmbH. (Quelle: privat)
Stefan Wolf ist Gründer und CEO der pop that tag GmbH.
Bild: privat

„Marktforschung durch vernetzten Partner“

Die Idee hinter Near Field Communication ist zukunftsweisend: Wenn man das Smartphone an einen Mini-Chip auf einem Produkt hält, versorgt dieses den Kunden automatisch mit Informationen wie zum Beispiel Tutorials, Pflegehinweise oder Kundenservice-Kontakt. Weshalb NFC unser Leben verändern wird, lesen Sie hier. >>>

Während die NFC-Technologie in anderen Ländern bereits von Millionen Menschen genutzt wird, dauert es in Deutschland noch. „Wir haben nach einem Partner für die Marktforschung gesucht, der in der Sportbranche möglichst vernetzt ist – da war eine Zusammenarbeit mit ISPO naheliegend“, sagt Stefan Wolf. „Die Marktforschung hätten wir vielleicht woanders günstiger bekommen, aber ISPO hat in der Sportbranche einen einzigartigen Ruf und viele begeisterte User.“

Erfahren Sie, wie das Start-up pop that tag das ISPO Crowdsourcing nutzte. Hier gibt es die Case Study >>>

ISPO Business Solutions helfen weiter

Als junges Start-up profitierte pop that tag nicht nur vom Crowdsourcing. „Das ISPO-Team hat für uns viele Kontakte hergestellt und es mir möglich gemacht, bei der ISPO MUNICH als Redner aufzutreten“, erzählt Wolf. „ISPO ist auf dem Sportbusiness-Ozean ein Kreuzfahrt-Riese, der uns auch mit Medienpower versorgt hat. Kurzum: Das Gesamtpaket stimmt.“

Insgesamt elf Business Solutions bietet ISPO an. „Wir bedienen die Sportindustrie entlang der Wertschöpfungskette – von oben bis unten“, sagt David Badalec, Head of ISPO Business Solutions. „Ob Start-up oder Großkonzern, egal wo der Bedarf liegt, wir haben etwas, das weiterhilft.“

Die ISPO Business Solutions auf einen Blick. (Quelle: ISPO)
Die ISPO Business Solutions auf einen Blick.
Bild: ISPO

Wer braucht eine Schnürsenkel-Fixierung?

Ein anderes Beispiel ist das Essener Start-up JOBU’S. Dessen Gründer stand im Frühjahr 2016 vor einer wichtigen Frage: Ist ein kleines Schuh-Accessoire aus Kunststoff, das es unmöglich macht, dass die Schnürsenkel während des Sports aufgehen, auf dem Markt gefragt?

Der Erfinder stieß eher zufällig auf ISPO OPEN INNOVATION. „Ich bin durch den ISPO Newsletter auf diese Möglichkeit der Marktforschung aufmerksam geworden“, heißt es von der JOBU'S-Geschäftsführung. „Da wussten wir: Das ist genau das, was wir auch brauchen: Eine ehrliche Meinung von unabhängigen Konsumenten mit starkem Sportbezug.“ Crowdsourcing eben!

Video: So funktioniert JOBU’S

„Die Rückmeldungen, die ich von den ISPO Testern zu meinen Prototypen bekommen habe, waren extrem wichtig für mich und haben mich bestärkt, dass meine Erfindung auf dem Markt eine gute Chance hat“, sagt er.

Durch ISPO ist der JOBU’S-Erfinder zudem in Kontakt mit etablierten Sportbrands gekommen: „Wir sehen uns gerade nach Distributoren um und machen jetzt Schritt für Schritt weiter. Und wenn es für uns so positiv weitergeht, ist JOBU’S sicherlich bald bei ISPO BRANDNEW dabei.“

Welche Form des Crowdsourcings sich JOBU’S und ISPO ausdachten, können Sie in der kostenlosen Case Study hier nachlesen >>>

Video: Die Erfolgsgeschichte von ISPO OPEN INNOVATION 

Joscha Thieringer (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Joscha Thieringer, Redakteur
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