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 Adidas kehrt zurück auf die ISPO MUNICH
ISPO MUNICH | 01.02.2017

Deutschlands Sport-Marke Nummer 1 kehrt zurück

Adidas ist zurück auf der ISPO MUNICH: Digitalisierung im Mittelpunkt

Adidas kehrt zurück auf die ISPO MUNICH. Teilnehmer an der Hauptpressekonferenz vor der ISPO MUNICH 2017: Kim Roether, Vorstandsvorsitzender von Intersport, Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München und Roland Auschel, Mitglied des Vorstands der Adidas Gruppe. (Quelle: Messe München GmbH)
Teilnehmer an der Hauptpressekonferenz vor der ISPO MUNICH 2017: Kim Roether, Vorstandsvorsitzender von Intersport, Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München und Roland Auschel, Mitglied des Vorstands der Adidas Gruppe.
Bild: Messe München GmbH
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Adidas ist wieder Teil der ISPO MUNICH: Deutschlands Sport-Marke Nummer 1 kehrt zurück auf die weltgrößte Multisegment-Messe fürs Sport Business. „Adidas ist nach vielen Jahren wieder Teil unseres Netzwerks, darüber freue ich mich sehr“, sagte Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, bei der Hauptpressekonferenz der ISPO MUNICH 2017 am Mittwoch.

Vier Tage vor der Messe-Eröffnung (5. bis 8. Februar) steht bereits fest: „Ich darf Ihnen einen Ausstellerrekord verkünden, 2732 Unternehmen werden in unseren Hallen zu Gast sein“, sagte Dittrich. Das seien drei Prozent mehr als im vergangenen Jahr: „München wird für vier Tage zum Treffpunkt der internationalen Sportindustrie.“

„In allen Segmenten der ISPO MUNICH können wir neue Unternehmen und Marken begrüßen“, sagt Dittrich und nannte Beispiele: „Samsung, Casio, aber auch Triumph, um nur einige zu nennen. Mit 40 Neuausstellern ist besonders der Bereich Outdoor stark gewachsen.“

Als führendes Unternehmen beim Thema Digitalisierung wird Adidas am Montag, den 6. Februar ein Symposium zum Thema „Digitalisierung als Wachstumsimpuls für Industrie und Handel“ und ein anschließendes Produktevent veranstalten. „Die ISPO MUNICH ist die Welt-Leitmesse für die Sportartikelindustrie“, sagte Roland Auschel, Mitglied des Vorstands der Adidas Gruppe. Die Sportmesse sei zu einem Ideen-Labor für die Branche geworden.

Die ISPO MUNICH 2017 verzeichnet einen Ausstellerrekord. (Quelle: Messe München GmbH)
Die ISPO MUNICH 2017 verzeichnet einen Ausstellerrekord.
Bild: Messe München GmbH

Adidas & ISPO: Gemeinsam auf neuen Wegen

Als man sich vor elf Jahren zum Abschied von Münchner Sportmesse entschieden habe, sei der Grund gewesen, „dass unsere Order-Rhythmen nicht mehr zum Rhythmus der ISPO MUNICH passen“, erklärte Auschel. Die 365-Tage-im-Jahr-Ausrichtung von ISPO habe die Partner wieder zusammengebracht.

„Vor ein, zwei Jahren hat ich sich der Dialog zwischen Adidas und ISPO intensiviert“, sagte Auschel. „Selbst wenn sich die Order-Rhythmen geändert haben, stehen wir vor den gleichen Herausforderungen. Die Sportindustrie befindet sich in einem Wandel, die von der Digitalisierung ausgelöst wird. Ich freue mich, dass Adidas und ISPO die neuen Wege gemeinsam beschreiten.“

Warnung an Handel: „Omni-channel oder tot“

Die Digitalisierung stelle die gesamte Sportbranche, aber auch die Konsumenten, vor große Herausforderungen: „Wir bekommen dadurch die Chance, neue Zielgruppen völlig neu anzusprechen. Wir glauben fest an eine Kombination von analoger und digitaler Welt“, sagte das Adidas-Vorstandsmitglied. Die Folgen für den Sporthandel laut Roland Auschel: „Jeder, der sich nicht omni-channel aufstellt, wird morgen tot sein.“


Kim Roether, Vorstandsvorsitzender von Intersport, stimmte zu: „Wir müssen die Kunden auf allen Wegen und in allen Bereichen erreichen.“ Der stationäre Sporthandel in Deutschland erlebe derzeit eine Stagnation, umso wichtiger seien Anstrengungen bei der Digitalisierung des Handels. „Wir müssen mutiger nach vorne gehen.“

Klaus Dittrich: Highlights der ISPO MUNICH

ISPO arbeite die Trends und Entwicklungen in der Sportbranche hervorragend auf, sagte Klaus Dittrich. Der Chef der Messe München stellte weitere Schwerpunkte der ISPO MUNICH 2017 vor:

  • „Ob als Kundinnen, Führungskräfte oder Influencerinnen – erstmals bietet die ISPO dem Thema ,Frauen im Sport‘ ein Forum. Ein Messe-Highlight ist der Besuch der Frauenmannschaft des FC Bayern mit fünf Olympia-Siegerinnen am Montag.“
  • „Beim Thema Nachhaltigkeit sorgt die ISPO MUNICH für mehr Transparenz im Markt: Unternehmen, die besonders ökologisch produzieren, werden sowohl im Katalog als auch an den Ständen mit einem grünen Blatt gekennzeichnet. Erstmals wird es zudem einen eigenen Stand für Nachhaltigkeit in der Outdoor-Halle A1 geben.“
  • „Der ISPO Snow & Safety Summit in Halle A3 widmet sich dem Thema Sicherheit beim Skitouring und Freeriden mit einer Ausstellung und Kurzvorträgen.“
  • „Die ISPO MUNICH schenkt dem Zukunftsthema Wearables viel Raum: In der Halle B5 auf der Sonderfläche ,Mobile Health & Fitness' präsentieren Aussteller wie Samsung, Casio, Garmin oder Polar ihre Neuheiten.“
  • Ein ganz besonderes Erlebnis erwarte die Besucher in Halle B1: „In einem Gemeinschaftsprojekt der ISPO MUNICH mit dem Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen in Nürnberg und Bogner steht der Besucher dank einer Virtual-Reality-Brille auf einem 500 Meter hohen Eisturm inmitten einer Winterwelt. In dieser beginnt eine Zeitreise durch die Welt von Bogner – inklusive einer kurzen Skiabfahrt.“


Sport-Promis auf der ISPO MUNICH

Außerdem habe die ISPO MUNICH 2017 „viel Prominenz zu Gast“, sagte Dittrich: „Wind- und Kitesurfer Robby Naish, die Ski-Legenden Bode Miller und Maria Höfl-Riesch und der Ultraläufer Florian Neuschwander gehören zu den großen Namen 2017.“

Der ISPO Pokal 2017 geht an Hermann Maier, einem der erfolgreichsten Skirennläufer der Welt. Der Österreicher habe sich von Rückschlägen nie aus der Bahn werfen lassen und sei als Persönlichkeit ein Vorbild, sagte Dittrich.

Joscha Thieringer (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Joscha Thieringer, Redakteur
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