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 Freudenberg drängt auf den Sportmarkt
Promotion | 19.01.2017

Freudenberg Performance Materials Apparel

Wie Fashion-Spezialist Freudenberg die Sportswear-Branche erobern will

Freudenberg Performance Materials Apparel greift auf dem Sportmarkt an. (Quelle: Freudenberg Performance Materials Apparel)
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Sie sind Weltmeister – sozusagen: Freudenberg Performance Materials Apparel ist Weltmarktführer im Bereich der Einlagestoffe. Mit einer intelligenten Innovation will der Global Player aus Weinheim den Sportmarkt erobern.

Ulrich Scherbel ist stolz auf die neue Entwicklung, das hört man, wenn man mit dem General Manager Global Performance Materials Apparel über das neue comfortemp® fiberball padding aus dem Hause Freudenberg redet: „Für uns ist es das Flaggschiff, welches uns in den Markt tragen soll.“

comfortemp® fiberball, das ist eine Wattierung aus zusammenhängenden Faserbällchen. Nach den Angaben der Entwickler von Freudenberg ist die Wärmeisolierung mit der von Daune vergleichbar und die Atmungsaktivität doppelt so hoch wie bei herkömmlichen Wattierungen.


Trotzdem soll sich die Fiberball Wattierung genauso einfach verarbeiten lassen, die Freiheiten beim Design sind also wesentlich größer als bei Daune. Eine „breakthrough innovation“, so Scherbel.

Neu erfinden statt verbessern

Schon früh arbeitete Freudenberg Performance Materials Apparel bei der Entwicklung der Faserball Wattierung mit Napapijri (Teil der Vf-Corporation) zusammen. Daran beteiligt war Bhavesh Naik.

Er ist Senior Director Product, Innovation and Sourcing der Vf International SAGL: „Angefangen haben wir unsere Zusammenarbeit mit Freudenberg, weil wir ihre Professionalität, Produktqualität und Verlässlichkeit schätzen.“

Aber wirklich außergewöhnlich ist für Naik die Fähigkeit von Freudenberg Performance Materials Apparel, Produkte nicht nur zu verbessern, sondern neu zu erfinden.

„Wenn es um Neu-Entwicklungen geht, dann sind bei Freudenberg Performance Materials Apparel - im Unterschied zu vielen Mitbewerbern - Ingenieure und Wissenschaftler am Werk, die die Fähigkeit haben, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen und neue Lösungsansätze zu finden“, sagt Naik.

„Deshalb wollen wir unsere langjährige Zusammenarbeit mit Freudenberg nicht nur aufrechterhalten, sondern auch für unsere anderen Firmen, zum Beispiel North Face, Vans oder Timberland, ausweiten.“

So funktioniert das comfortemp® Fiberball Padding. (Quelle: Freudenberg Performance Materials Apparel)
So funktioniert das comfortemp® Fiberball Padding.
Bild: Freudenberg Performance Materials Apparel

Komplette Produktpalette für Thermo-Isolierungen

„Wir decken damit verschiedene Anwendungen und verschiedene Preis- und Marktbereiche ab“, sagt Scherbel.

„Als wir uns systematisch mit der Sportswear beschäftigt haben“, erzählt der General Manager, „ist uns klar geworden, dass es keinen Konkurrenten gibt, der all diese verschiedenen Technologien in der Range anbieten kann, die wir in punkto Preis und Anwendungsbereich haben.“

Nachhaltige Herstellung durch Freudenberg Apparel

Ein Großteil dieser Wattierungen wird bereits heute nachhaltig hergestellt. Die Freudenberggruppe ist einer der europaweit größten Recycler von Polyesterflaschen. 50 Prozent der Fasern, die Freudenberg Performance Materials Apparel einsetzt, sind aus recyceltem Polyester.

Für den Sport- und Outdoormarkt ein Pluspunkt: Denn im Gegensatz zur Fashion-Branche spielt das Thema Nachhaltigkeit für viele Sport- und Outdoor-Firmen bereits eine wichtige Rolle.

Freudenberg Performance Materials Apparel kombiniert Fashion mit Funktionalität. (Quelle: Freudenberg Performance Materials Apparel)
Freudenberg Performance Materials Apparel kombiniert Fashion mit Funktionalität.
Bild: Freudenberg Performance Materials Apparel


Überhaupt sind die Unterschiede zur Fashion-Branche enorm. Im Sportsektor kommt es nicht nur auf Haptik und Griff an. Technische Performance, eine schnelle Entwicklung sowie Umsetzung und spezifische Anforderungen an das Produkt spielen eine viel größere Rolle.

Hier verspricht sich Freudenberg Performance Materials Apparel durch sein weltweites Produktions- und Vertriebsnetzwerk Wettbewerbsvorteile: „Wir haben eine ‚value proposition’ für unsere globalen Kunden“, sagt Scherbel. Key Account Teams arbeiten bei Freudenberg eng mit den Kunden zusammen, das globale Key Account Management koordiniert die Teams.

So können Fabriken kontrolliert und potentielle Risiken oder auch Best-Practice-Beispiele ausgetauscht werden. Gleichzeitig bietet Freudenberg, wenn gewünscht, weltweit technische Schulungen, Consulting und vielfältige Services für die Fabriken an.

Die comfortemp® thermal insulation (Quelle: Freudenberg Performance Materials Apparel)
Die comfortemp® thermal insulation
Bild: Freudenberg Performance Materials Apparel

Globales Freudenberg-Netzwerk

Das globale Freudenberg-Netzwerk soll auch helfen, wenn es um Innovationen für künftige Geschäftspartner aus der Sportswear geht. Neue Materialien und Technologien sind in der Sportswear-Branche sehr gefragt.

„Da ist Freudenberg Performance Materials Apparel als Teil der Freudenberg Gruppe sehr gut aufgestellt“, sagt Scherbel, „weil wir gruppen-übergreifend die Möglichkeit haben, Innovationen zu schaffen. Weit über das Maß hinaus, was ein herkömmlicher Einlagen- und Textilhersteller leisten kann.“

Folglich legt Freudenberg Performance Materials Apparel in der Zusammenarbeit seinen Schwerpunkt auch auf die Produkt- und Performanceorientierung: „Im Gegensatz zu einigen etablierten Mitbewerbern fokussieren wir uns im ersten Schritt voll auf die Produktentwicklung“, sagt der General Manager: „Themen wie Lizensierungsmodell oder Co-Branding kommen erst im zweiten Schritt.“


Technologie steht im Vordergrund

So wird Napapijri die comfortemp® fiberball Technologie unter dem eigenen Technologienamen Thermo-Fibre® vermarkten. Ein Parka mit der Wattierung aus Faserbällchen wird auf der ISPO MUNICH 2017 präsentiert und in der Wintersaison 2017/2018 auf den Markt kommen.

Scherbel ist sich sicher, dass schon bald weitere Entwicklungen mit anderen Kunden aus der Sportswearbranche folgen werden. 

 (Quelle: CK)
Ein Beitrag von Claudia Klingelhöfer, Autorin
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