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 Elan: Stationärer Handel soll von Webshop-Kooperation profitieren
Sportbusiness | 24.11.2016

Im Elan-Onlineshop bestellen, beim Händler kaufen

Elan bietet stationären Händlern innovative Webshop-Kooperation

Elan: Stationärer Handel soll von Webshop-Kooperation profitieren. Mit einer innovativen Webshop-Kooperation möchte sich Elan als Partner und nicht als Konkurrent zum stationären Handel positionieren. (Quelle: elan)
Mit einer innovativen Webshop-Kooperation möchte sich Elan als Partner und nicht als Konkurrent zum stationären Handel positionieren.
Bild: elan
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Elan bietet ab sofort stationären Händlern eine Kooperation mit dem Onlineshop des Ski- und Snowboard-Herstellers an. Das „clevere e-Commerce Konzept“ soll die Endverbraucher bei Bestellung im Elan-Webshop direkt an den nächsten stationären Händler verweisen, „um den Kunden auf dessen Ladenfläche zu bekommen“, verspricht das Unternehmen aus Slowenien.

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„Dem Händler entstehen durch dieses System weder zusätzliche Kosten noch trägt er Risiko“, teilt Elan zu Beginn der Wintersaison 2016/2017 mit. „Ziel dieses Konzepts ist zudem, dass der Verbraucher Zugang zu allen Elan-Modellen der laufenden Saison erhält.“


Die Händler könnten somit „volle Lager, Rabattschlachten und Umsatzeinbußen“ vermeiden, meint die Wintersport-Firma, der bei dieser e-Commerce-Lösung mit Dienstleister Arendicom kooperiert.

Wie Elan die stationären Händler gewinnen will

In seiner Pressemitteilung erklärt Elan das Modell ausführlich:

„Bestellt ein Kunde über den integrierten Webshop, wird diese Bestellung den Händlern zur Abwicklung angeboten, wobei natürlich der räumlich nächstgelegene Händler Vorrang hat.

Bedingung ist hierbei die sofortige Lieferfähigkeit des Händlers. Dieser verkauft den vorhandenen Ski zum normalen VK, wobei die Spanne auch die Bindungseinstellung abdeckt. Sollte kein Händler die Bestellung abwickeln können oder wollen - und nur dann - übernimmt elan.

Aber auch bei dieser Variante soll der Handel involviert werden und Umsatz generieren. Der Besteller soll sich für „Dropshipment“ entscheiden (Lieferung zum Händler). Beim „Dropshipment“ liefert elan den gewünschten Ski zum Händler, welcher eine Provision in Höhe von 20% des Netto-Verkaufspreises einstreicht. Der Händler kann so 2/3 seiner üblichen Handelsspanne realisieren, ohne den üblichen Kosten und Risiken wie Lagerhaltung, Vorfinanzierung, Abschriften und Dispositions-Management zu unterliegen.

Lediglich beim „Homeshipment“ liefert elan den Ski ohne Einbezug des Händlers direkt an den Konsumenten. Zur Bindungsmontage wird jedoch wiederum auf den Fachhandel verwiesen. Der Endverbraucher wird damit trotz Internet-Einkauf fast zwangsläufig auf die Ladenfläche gesteuert und so zu möglichen Zusatzkäufen animiert.“



ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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