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 Sportschuhhersteller verkaufen Retro-Styles extrem stark
Sportbusiness | 21.06.2016

Adidas, Nike und Puma setzen auf Heritage

Schuhhersteller profitieren von Retro-Styles

Sportschuhhersteller verkaufen Retro-Styles extrem stark. Heute eine Mode-Ikone, zumindest die nach ihm benannten Schuhe: Stan Smith in Wimbledon 1974. (Quelle: Imago/Colorsport)
Heute eine Mode-Ikone, zumindest die nach ihm benannten Schuhe: Stan Smith in Wimbledon 1974.
Bild: Imago/Colorsport
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Sneaker und Sportschuhe im Retro-Style sind der Renner auf dem US-Markt. Die Schuhe sind die Verkaufsschlager und geben den großen Sportartikelherstellern Nike, Adidas und Puma einen echten Schub.

Nach einer Analyse der NPD Group, die dem Wall Street Journal vorliegt, seien die Schuhe im Odschool-Style die am schnellsten wachsende Footwear-Kategorie gewesen. Der Sektor sei um 50 Prozent gewachsen und habe nun einen Anteil am Gesamtverkauf von 20 Prozent.

Bei Adidas sind die Erfolgsgaranten Tennis- und Basketballschuhe aus Leder: Darunter fallen Modelle wie die Stan-Smith-Reihe. „Sie sind das Rückgrat unseres Erfolgs“, sagt Arthur Hoeld, Originals-General-Manager bei Adidas, dem Wall Street Journal. 2015 habe Adidas acht Millionen Paare „Stan Smiths“ und 15 Millionen Paare des Typs „Superstar“, einfarbig mit den drei Adidas-Streifen, verkauft.



Weniger optimistisch zeigt sich Björn Gulden, CEO von Puma, im WSJ: „Trends kommen und gehen. Heute sind Heritage-Schuhe ein wichtiger Teil unseres Geschäfts.“

Nike sprang bereits nach dem Karriereende von Basketball-Superstar Michael Jordan auf den Retro-Trend auf, als sie 1994 die Air-Jordan-Schuhe der 80er-Jahre wiederbelebten.

Schon längst sind Sportschuhe keine reinen Performance-Schuhe mehr, sondern spiegeln einen Freizeit-Lifestyle wieder.

Lesen Sie hier, wie Adidas seine Schuh-Produktion umstellen will.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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