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 Adidas verzichtet auf Plastiktüten
Nachhaltigkeit | 25.04.2016

Grüne Gedanken der Sportartikelindustrie

Adidas verzichtet auf Plastiktüten

Adidas verzichtet auf Plastiktüten. Adidas-Store (Quelle: Adidas)
Ab jetzt nur noch Papier: Adidas will nachhaltiger sein.
Bild: Adidas
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Sportartikelhersteller Adidas will anlässlich des „Earth Day“ zukünftig auf Plastiktüten in ihren über 14.000 Geschäften verzichten. Stattdessen werden ab sofort nur noch Papiertüten ausgegeben.

Diese Maßnahme bedeutet ein Verzicht von ca. 70 Millionen Plastiktüten pro Jahr, wie das Unternehmen mitteilte.

„Der Verzicht auf Plastiktüten ist Bestandteil unseres umfassenden Bestrebens, nachhaltigere Materialien verstärkt in unserer Fertigung, in unseren Produkten und Geschäften einzusetzen“, erklärte Adidas-Vorstandsmitglied Roland Auschel.

Nachhaltigkeit auch beim Thema Mikroplastikteilchen

„Wir haben unsere Store-Mitarbeiter geschult und ihnen verdeutlicht, wie wichtig es ist, auch unsere Konsumenten auf diesem Weg mitzunehmen. Daher werden wir sie ab sofort fragen, ob sie wirklich eine Tüte brauchen, bevor wir diese aushändigen.“

Eine weitere Umweltmaßnahme von Adidas war die Beendigung der Verwendung von Mikroplastikteilchen in allen Körperpflegeprodukten zum Ende des Jahres 2015.

Gute Zahlen für 2015

In wirtschaftlicher Hinsicht gab es vermehrt positive Nachrichten vom fränkischen Konzern: Für 2015 will Adidas für jede Aktie eine Dividende von 1,60 Euro zahlen. Der Umsatz kletterte um 16 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro. Eine große Rolle spielten dabei zweistellige Wachstumszahlen in China, dem Mittleren Osten, Lateinamerika und Westeuropa.

Der Markenwert konnte gesteigert werden, ein Rekordjahr wurde angekündigt und wichtige Deals wie der mit Real Madrid scheinen bevor zu stehen. Der Vertrag mit Paul Pogba ist immerhin schon fix. Auch den Spielball für das Champions-League-Finale präsentierte Adidas stolz. Dass wieder ein Bayern-Spieler in Kleidung des Konkurrenten Nike zu sehen war, sorgte dagegen für Irritationen.

Mehr Einfluss für Großaktionäre

Im Aufsichtsrat wurden vier neue Plätze geschaffen - darunter zwei für Großaktionäre. Einer davon, Nassef Sawiris, stieg November 2015 bei Adidas ein. Auch juristisch machte der Konzern zuletzt Schlagzeilen: Sowohl gegen Skechers als auch gegen Patrick wurden Verfügungen erwirkt.

Zuletzt stand Adidas im Fokus wegen des Sohlenstreits mit Puma.

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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