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 Puma gewinnt vor Gericht gegen Adidas
Sportbusiness | 20.04.2016

Sohlenstreit im Sportbusiness

Puma gewinnt vor Gericht gegen Adidas

Puma gewinnt vor Gericht gegen Adidas. Der Puma-Schuh „NRGY“ (Quelle: Puma)
Der Puma-Schuh „NRGY“.
Bild: Puma
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Der Sohlenstreit geht in die nächste Runde. Die beiden Sportartikelriesen Adidas und Puma beschuldigen sich gegenseitig des Ideenklaus. Nun konnte Puma vor Gericht einen Erfolg verbuchen.

Es geht um einen Kunststoff namens eTPU – ein besonderes Dämpfungssystem für Runningschuhe, das den Läufern Energie zurückgeben soll.

2013 brachte Adidas die Schuhserie „Boost“ mit dieser Technik auf den Markt. Erst zwei Jahre später folgte Puma mit „NRGY“. Adidas verklagte anschließend Puma, weil diese mit „NRGY“ die Idee des Adidas-„Boost“ geklaut haben sollen. Puma behauptet, sie hätten seit 2009 an dem Kunststoff gearbeitet.


Diese Einschätzung stütze nun das Oberlandesgericht Düsseldorf, wies die Adidas-Klage ab und bestätigt damit das Urteil aus erster Instanz.

Jahrelanges Verfahren droht

Beendet dürfte der Streit aber damit nicht sein. „Nächste Schritte halten wir uns offen und werden diese nun prüfen“, so eine Adidas-Sprecherin. „Wir werden unsere Rechte auch weiterhin schützen und gegen Verstöße vorgehen.“ Auf dem Rechtsweg müsste Adidas nun ins sogenannte Hauptsacheverfahren gehen – das könnte allerdings ein langwieriges Verfahren werden.
 

ISPO (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von ISPO.com, Redaktion
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