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 Puma: Konzernergebnis verschlechtert sich
Sportbusiness | 18.02.2016

Bericht über das Geschäftsjahr 2015

Puma: Konzernergebnis verschlechtert sich trotz Umsatzwachstum

Puma: Konzernergebnis verschlechtert sich. Verkündete die Geschäftszahlen und war mit dem Umsatz zufrieden: Puma-CEO Bjørn Gulden (Quelle: Puma)
Verkündete die Geschäftszahlen und war mit dem Umsatz zufrieden: Puma-CEO Bjørn Gulden
Bild: Puma
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Sportartikelhersteller Puma erfüllt die eigenen Erwartungen an das Geschäftsjahr 2015: Der globale Umsatz stieg um 14 Prozent, währungsbereinigt bedeutet das ein Wachstum von 6,5 Prozent. 

Das Konzernergebnis verschlechterte sich trotzdem von 64,1 Millionen Euro (2014) auf 37,1 Millionen Euro. Dies belastete auch die Aktie, die von 4,29 Euro im Vorjahr auf 2,48 Euro fiel. „Die Stärke des US-Dollars gegenüber den meisten anderen Währungen hat leider weiterhin unsere Rohertragsmarge und operativen Aufwendungen mit entsprechender Auswirkung auf das EBIT und Konzernergebnis beeinträchtigt", sagt Puma-CEO Bjørn Gulden.

Stark angeschoben wurde der Umsatz im vierten Quartal von der Werbe-Kampagne um die von Sängerin Rihanna designte Schuh-Serie. Die Marketing-Investitionen in die Kampagne "Forever Faster" drückten allerdings heftig auf den Gewinn.

Das Finanzergebnis lag auch schlechter und stand zum Ende des Geschäftsjahres bei -11,2 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es noch -6,2 Millionen Euro. Das operative Ergebnis wurde von negativen Währungseffekten des US-Dollars beeinflusst und ging deshalb um 24,8 Prozent zurück auf 96,3 Millionen Euro.

Lesen Sie hier den Geschäftsbericht von Puma.


Im Geschäftsjahrahr 2016 soll ein weiterer Umsatzanstieg im hohen einstelligen Bereich verbucht werden, da ein „großartiges Sportjahr mit Olympischen Spielen in Rio, der Copa América in den USA und der Fußball-EM in Frankreich" anstehe, sagt Gulden: Auch das Konzernergebnis solle auf Basis des Umsatzwachstums deutlich verbessert werden.

Trotz des Umsatzwachstums auf insgesamt 3,4 Milliarden Euro, das einer Verbesserung von rund einer halben Milliarde Euro entspricht, fiel Puma gegenüber dem Hauptkonkurrenten Adidas, der wie Puma in Herzogenaurach sitzt, zurück: Adidas hat laut „Handelsblatt" die Einnahmen in 2015 um das Fünffache gesteigert und damit 2,5 Milliarden Euro mehr verdient. Der Geschäftsbericht des größten deutschen Sportartikelherstellers wird Anfang März 2016 veröffentlicht.


Puma ist laut „Statista" nach Nike, Adidas, VD Corp. und New Balance der fünftgrößte Sportartikelhersteller der Welt.

Gregor Röslmaier schreibt für ISPO.com. (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Gregor Röslmaier, Autor
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