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 ISPO und PYUA kooperieren für Recycling-Initiative
Nachhaltigkeit | 27.01.2016

Nachhaltigkeits-Initiative

PYUA und ISPO - The Recycling Connection

ISPO und PYUA kooperieren für Recycling-Initiative. Markus Hefter ist Exhibition Group Director der ISPO MUNICH. (Quelle: ISPO)
Markus Hefter ist Exhibition Group Director der ISPO MUNICH.
Bild: ISPO
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„Handeln statt anprangern“, sagt Markus Hefter, Projektleiter der ISPO MUNICH und Pate der erstmals der Öffentlichkeit vorgestellten Initiative „RECYCLING CONNECTION.“

Erstmals zur ISPO MUNICH 2016 vom 24.-27. Januar wird die Kooperation „RECYCLING CONNECTION“ vorgestellt: PYUA stellt sein Rücknahmesystem nun flächendeckend dem Fachhandel zur Verfügung. Produkte aller Marken werden zurück genommen und durch den Hamburger Partner Wenkhaus optimal verwertet.

„Wir sehen einen enorm wichtigen Schwerpunkt im Bereich der Nachhaltigkeit“, so Kim Scholze, Outdoor Community Managerin der ISPO MUNICH. „PYUA, seit Gründung dem Recycling von Produkten verschrieben, hat uns als Plattformpartner gewählt, um neben theoretischen Diskussionen eine Lösung für den Verbraucher anzubieten, und dies gemeinsam mit dem Fachhandel,“ so Kim Scholze weiter.


Timo Perschke von PYUA: „Wir haben lange mit unserem Partner Wenkhaus über einen Wunschpartner philosophiert, dass die Leitmesse für Sportartikel dabei erste Wahl war, dürfte klar sein. Niemand kann uns eine größere Reichweite bei unseren Partnern verschaffen, wir freuen uns sehr, dass die ISPO durch diese Partnerschaft ihre Verantwortung für die Zukunft des Planeten im ausdrückt.“

Ziel: Hightech ohne Verschwendung endlicher Ressourcen herzustellen

Worum geht es: Durch den hohen Einsatz von Kunststoffprodukten sitzt die Sportindustrie auf Rohstoffen für neue Produkte, ohne es zu wissen. Besonders die Verbreitung aller möglichen Zertifizierungen und Labels täuscht oft darüber, dass trotz des Einsatzes von PET Recycling Stoffen keine Marke in der Lage ist, die eingesetzten Rohstoffe auch nach Gebrauch im Kreislauf zu behalten. Nur der Recyclingbetrieb als solches kann eine Aufbereitung ermöglichen. PYUA arbeitet exklusiv seit 2008 mit dem Textilrecyclingunternehmen K & A Wenkhaus in Hamburg zusammen für das Ziel, Hightech ohne Verschwendung unser endlichen Ressourcen herzustellen.

Von einer Zukunft, in der alle Produkte so entwickelt werden, dass sie vollständig verwertet werden können, sei man noch weit entfernt, so Perschke. „Wenn wir jedoch gemeinsam mit dem Handel die Rohstoffe flächendeckend und gezielt einzusammeln könnten um eine sinnvolle Aufbereitung für einen erneuten Einsatz zu ermöglichen, kommen wir gemeinsam dieser Vision jedoch entscheidend näher.“


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