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 So werden und bleiben Brands erfolgreich
Startup | 26.09.2016

Diskussion und Vorträge: ISPO ist Partner der Bits & Pretzels

Hot Lifestyle Track: „Niemals dem Brand mit minderwertigen Inhalten schaden“

So werden und bleiben Brands erfolgreich. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion beim Hot Lifestyle Track der Bits & Pretzels (v.l.): Peter Bilz-Wohlgemuth, Pamela Reif, Chris Kastenholz, Stefan Mennerich, Fabian Schmidt, Tobias Gröber. (Quelle: ISPO.com)
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion beim Hot Lifestyle Track der Bits & Pretzels (v.l.): Peter Bilz-Wohlgemuth, Pamela Reif, Chris Kastenholz, Stefan Mennerich, Fabian Schmidt, Tobias Gröber.
Bild: ISPO.com
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Die wichtigsten Influencer, die erfolgreichsten Vereine – und wegweisende Produkte von morgen: Der von ISPO-Director Tobias Gröber kuratierte Hot Lifestyle Track bei Bits & Pretzels brachte die Spitze des Sports und Sport Business zusammen.

Natürlich hatte sich Tobias Gröber in bayerische Tracht geworfen. Schließlich ist die Marke ISPO auch in München zu Hause – mit der ISPO MUNICH zwar um ein paar Monate versetzt, aber auf dem Messegelände in Riem quasi als Nachbar der Bits & Pretzels. Die Verbindung zwischen dem weltweit größten Sport-Business-Netzwerk und der weltweit bekannten Gründermesse geht allerdings über die bloße Nachbarschaft weit hinaus.

„ISPO ist seit vielen Jahren stolzer Partner der innovativsten Startups in der Sportbranche“, sagte Gröber in seiner Rede zu Beginn des Hot Lifestyle Tracks. Mit Services wie der Crowdsourcing-Plattform ISPO OPEN INNOVATION – von der auch insbesondere junge Unternehmen profitieren – und vor allem mit dem Gründer-Wettbewerb ISPO BRANDNEW hat sich ISPO zu ersten Anlaufstelle für junge Unternehmen in der Sportbranche entwickelt, wie Tobias Gröber unterstrich.

ISPO als Partner der innovativsten Brands

In den vergangenen Jahren hat ISPO mittlerweile weltweit erfolgreiche Unternehmen wie GoPro oder On Running begleitet. Dieser Anspruch, auch das betonte ISPO Director Gröber, soll mit der Weiterentwicklung der digitalen Services noch weiter ausgebaut und unterstrichen werden.


Highlight des Hot Lifestyle Tracks auf Bits and Pretzels war zweifellos die hochkarätig besetzte Diskussionsrunde mit Spitzenvertretern aus der gesamten Bandbreite des Sport Business.

Hochkarätige Diskussion: „Sport is the new popstar“

Mit auf der Bühne waren mit Moderator Peter Bilz-Wohlgemuth (Chief Technology Officer und Mitglied der Geschäftsführung bei The Digitale GmbH), der unter dem Titel „Sport is the new popstar“ durch die Debatte führte, die Diskussionsteilnehmer Pamela Reif (Influencerin und Social-Media-Star), Chris Kastenholz (CEO Pulse Advertising), Stefan Mennerich (Director Media und Digital beim FC Bayern München), Fabian Schmidt (CEO Fanmiles) und Tobias Gröber (Director der ISPO Group).

Natürlich hatten viele Besucher des Hot Lifestyle Tracks auch besonders auf Pamela Reif gewartet – die 20-Jährige hat bei Instagram mehr als zwei Millionen Follower und als Influencerin in den vergangenen vier Jahren eine beispiellose Erfolgsgeschichte hingelegt. Mittlerweile hat sie ihre erste eigene App veröffentlicht, die sich nach eigener Auskunft sehr gut verkauft, ohne dass sie dafür auch nur einmal klassische Werbung gemacht haben müsste.

Ihr Erfolgsgeheimnis, gerade auch für Partnerschaften mit Unternehmen, gab sie auf Nachfrage von Moderator Peter Bilz-Wohlgemuth preis: Authentizität. „Ich würde mich nie mit Produkten beschäftigen, die ich nicht persönlich wirklich gut finde“, sagt Reif.

Beim FC Bayern gibt es keinen Social-Passus im Vertrag

Stefan Mennerich, als Vertreter eines der weltweit – und auch digital – erfolgreichsten Fußballvereine gewährte bei einer Publikumsfrage tiefe Einblicke in die Social-Strategie des FC Bayern. Ob die Spieler vertraglich gebunden einen Social-Media-Verhaltenskodex einhalten müssten, fragte ein Gast. Mennerich antwortete: „Es gibt nicht einen Satz in einem Vertrag, der das festhält. Im Gegenteil: Unsere Spieler gehen enorm verantwortungsvoll mit dem Thema um – sie wissen genau, welche Inhalte die passenden sind.“

Exklusiv: So hat der FC Bayern seine Digitalstrategie komplett neu aufgestellt

„Langfristiger Gewinn mit hochwertigen Inhalten“

Was die Qualität von Content betrifft, war sich die Runde einig: „Du darfst deinem Brand niemals schaden, indem du minderwertige Inhalt anbietest, die auf kurzfristigen Gewinn ausgerichtet sind. Ziel muss immer langfristiger Gewinn mit hochwertigen Inhalten sein“, fasste Stefan Mennerich zusammen.

Neben der Diskussionsrunde bot der Hot Lifestyle Track drei der weltweit innovativsten Unternehmern eine Bühne vor dem interessierten Fachpublikum – aus den Bereichen Textilien, Fitness und NFC-Technologie.

Florian Miguet – CEO Clim8

Clim8 entwickelt intelligente Funktionswäsche: „Die Digitalisierung in der Bekleidungsindustrie hat gerade erst begonnen“, sagt Florian Miguet. Der Ansatz von Clim8 ist: „Kälte fühlt sich für jeden Menschen unterschiedlich an – hier hilft digitale Technologie, um die Temperatur durch die Unterwäsche zu überwachen und zu regulieren.“ Die Zielgruppe an Kunden für Miguet und Clim8 reicht vom klassischen Freizeitsportler über Outdoor-Professionals bis hin zum Militär. „Der Markt boomt und es gibt wenig Konkurrenten“, sagt Miguet.

 

Daniel Sobhani – CEO Freeletics

Von  den Münchner Sportplätzen zu Millionen Usern auf der ganzen Welt: Freeletics ist die am schnellsten wachsende Fitness-Bewegung der Welt. CEO Daniel Sobhani hat sechs Tipps für erfolgreiches Branding mitgebracht.

  1. Du brauchst keine unsinnigen Vision Statements.
  2. Trau dich anders als der Rest zu sein.
  3. Entwickle kein Produkt, sondern einen Lifestyle.
  4. Mach deine User zu deiner lautesten Stimme.
  5. Bleib geradlinig.
  6. Stell keine Mitarbeiter, sondern Brand Representatives ein.

Lesen Sie hier die drei besten Tipps für Gründer vom Freeletics-CEO


Stefan Wolf (CEO Pop That Tag)

„Unter dem Internet of things stellen wir uns derzeit vor allem den Kühlschrank vor, der automatisch Bier bestellt wenn er leer ist“, sagt Stefan Wolf. Aber tatsächlich seien die Anwendungsmöglichkeiten für NFC-Technologie viel weiter gestreut. Wolf selbst arbeitet mit seiner Firma an Tags, die auf Gegenständen angebracht werden – z.B. auf einem Schirm, der dann dem User mitteilt, wann Regen ansteht und er eingepackt werden möchte. „Das funktioniert auch bei Ikea-Möbeln oder auf der Nudelpackung“, sagt Wolf – einmal das Tag scannen, sofort die passenden Inhalte auf dem Smartphone haben.

Der Hot Lifestyle Track von ISPO auf Bits & Pretzels – für Tobias Gröber jedenfalls ein „großartiger Einblick in die Gegenwart und Zukunft des digitalen Sport Business“  Und die Zuhörer im Publikum haben es genauso gesehen. Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst: junge, doch schon erfolgreiche Brands im Gespräch mit den Branchenführern. 

Julian Galinski (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Julian Galinski, Leitender Redakteur
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