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 ISPO ACADEMY: „Händlerschulungen in China dringend nötig“
CHina | 08.07.2016

ISPO ACADEMY auf der ISPO SHANGHAI 2016

ISPO ACADEMY: „Händlerschulungen in China sind dringend nötig“

ISPO ACADEMY: „Händlerschulungen in China dringend nötig“. Stolze Absolventen: Das Retail Camp der ISPO ACADEMY. (Quelle: MH)
Stolze Absolventen: Das Retail Camp der ISPO ACADEMY.
Bild: MH
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Chinas Marktstruktur mit vielen kleinen Einzelhändlern macht ein Schulungsprogramm für die Händler schwierig. Während der ISPO SHANGHAI 2016 versucht es ISPO ACADEMY trotzdem. Als „sehr positiv“ empfindet Christoph Rapp, International Sales & Retail Manager bei der Messe München die Schulungen, die er insbesondere in China als äußerst wichtig erachtet.

Immerhin mehr als 100 Händler hatten sich zum Retail Camp während der ISPO SHANGHAI angemeldet, um an der Fortbildung teilzunehmen. Besondere Schwerpunkte waren unter anderem das Management von Bestellungen, richtiges Handeln im Spannungsfeld von On- und Offline-Geschäft sowie die Nutzung von Tmall, der chinesischen Variante von Amazon.

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Chinas Handelsstruktur erschwert Schulungen

Nach Rapps Auffassung sind Händlerschulungen, wie sie von ISPO ACADEMY bereitgestellt werden, „in China dringend nötig“. Das liege vor allem an der Handelsstruktur mit der Vielzahl von kleinen Geschäften, die es der Industrie schwer macht, flächendeckend zu schulen. Zudem sind Genossenschaften im chinesischen Einzelhandel quasi nicht existent. In Europa werden Schulungen und Weiterbildungen hauptsächlich von den Einkaufsgruppen abgedeckt.

ISPO hat diesen Bedarf erkannt und trägt dazu bei, den Bedarf an Schulungen zu befriedigen – ein Teil des Selbstverständnisses als Dienstleister der Branche.

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Christoph Rapp, manager in charge of ISPO ACADEMY at Messe München says the intention is to expand the training programs for Chinese customers. (Quelle: Markus Huber)
Christoph Rapp, manager in charge of ISPO ACADEMY at Messe München says the intention is to expand the training programs for Chinese customers.
Bild: Markus Huber

„ISPO ACADEMY: „Bereich ausbauen“

Ein weiterer Schwerpunkt der Informationsveranstaltungen in Shanghai bestand im Segment Sportmarketing, Fernsehrechte und Athletenvermarktung. Im Rahmen des „China Sports Media Forum“ sprachen unter anderem Vertreter des deutschen Dienstleisters 7sports. Auch das chinesische Staatsfernsehen CCTV war auf der ISPO ACADEMY zugegen. 

„Wir planen, diesen Bereich auszubauen“, so Rapp, „da gibt es ein Rieseninteresse in China, es passiert ziemlich viel in diesem Sektor.“ Daher will sich ISPO stärker auf diesem Gebiet engagieren. „Es macht Sinn, über eine Konferenz die entsprechenden Stakeholder zusammenzuführen, die ebenfalls Teil der Sportbranche sind.“ Das habe im ersten Anlauf bei der ISPO SHANGHAI sehr gut funktioniert.

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Markus Huber (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Markus Huber, Autor
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