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 Stars der Skateboard-Szene kommen zu Munich Mash 2016
Action-Sports | 29.06.2016

Action-Sport-Event Munich Mash 2016

Street Skateboarding: „Ein Ritterschlag fürs Munich Mash“

Nyjah Huston ist der Superstar der Street-Skate-Szene: Hier performt er auf einem typischen Parcours. (Quelle: Munich Mash)
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Skateboard bei Munich Mash: Der erste Stopp der Street League Skateboarding World Tour 2016 (SLS) ist der Olympiapark München. 29 der besten Skateboarder der Welt zeigten ihre Tricks in einem Skatepark aus Beton im Olympia-Eisstadion.

Die SLS gilt als höchstdotierte Skateboard-Serie: „Wir sind sehr stolz, dass wir die SLS in den Olympiapark holen konnten. Das verleiht dem Mash einen echten Ritterschlag“, freut sich OK-Chef Frank Seipp.

Slopestyle Mountainbiking, Street Skateboarding und Big Air Wakeboarding – der Munich Mash vom 1. bis 3. Juli 2016 im Münchner Olympiapark versammelte drei der derzeit angesagtesten Sportarten.

Zeitplan und Programm beim Munich Mash 2016

ISPO.COM beantwortet die wichtigsten Fragen zum Skateboard-Contest:

Worum geht’s beim Street Skateboarding?

Seit den 70er-Jahren steht das Skateboarden für urbanen Lifestyle und ist die Jugendkultur schlechthin. Die Disziplin Street entstand in den 80ern, als die Skater begannen, auf Geländern und Stufen in Städten stylische Tricks zu zeigen.

Contests finden bis heute vor allem in eigens gebauten Skateparks statt. 2010 gründete der frühere Skate-Pro Rob Dyrdek die SLS, um dem Sport zu größerer Popularität zu verhelfen.

Der Boom im Street ist zuletzt leicht abgeflaut. 2020 wird Skateboarden allerdings erstmals olympisch sein – möglicherweise pusht dies den Sport zu neuen Höhen.

Lesen Sie hier alles zum Thema Action-Sports


Wer sind die Stars?

Erfolgreichster SLS-Sportler ist Nyjah Huston (USA), der im Januar 2016 von DC zu Ausrüster Nike SB wechselte. Er ist auch der Skateboarder, der das meiste Preisgeld in der Geschichte des Sports kassiert hat. Alleine in SLS und bei den X-Games soll er laut Forbes über zwei Millionen US-Dollar verdient haben.

Der Mann, der 2,2 Millionen Follower auf Facebook hat, hält auch den Highscore, den man für einen Trick bekommen kann (9,9 Punkte) – er ist ebenso wie Shane O’Neill (AUS) im Olympia-Eisstadion am Start.

In München siegte Paul Rodriguez (34.0 Punkte) vor Luan Oliveira (32.7) und Nyjah Huston (32.1). (Hier geht's zum offiziellen Bericht.)

Spitzname Cobra: Chris Cole geht auch in der SLS an den Start. (Quelle: Munich Mash)
Spitzname Cobra: Chris Cole geht auch in der SLS an den Start.
Bild: Munich Mash

Welche Sponsoren sind involviert?

Red Bull, Monster Energy, Adidas und Nike SB haben ebenso Street-Skate-Pros unter Vertrag wie die im Skateboarden verwurzelten Brands Vans, DC, Element oder Volcom. Dazu kommt eine Vielzahl an Ausstattern für Bretter, Rollen und Achsen.

Offizielle Partner der SLS sind Monster Energy, GoPro und Pacsun. Autohersteller Lexus ist 2016 Titelsponsor der Deutschen Skateboard-Meisterschaft. Für sie ist das jugendlich-urbane Umfeld ebenso attraktiv wie das immer noch rebellische Image des Skateboardens und dessen hohe Glaubwürdigkeit. 

Auf welchen Channels findet Street-Skateboarden statt?

Street Skateboarden ist ein klassischer Event der X-Games und daher schon lange auch im TV präsent. Der Contest der Street League Skateboarding bei Mash wurde per Livestream im Internet ausgestrahlt und in den USA live im Fernsehen übertragen. Die Szene trifft sich in den Skateparks, Skatehallen und Hotspots der Städte und ist kaum über Vereine oder Verbände organisiert.

Das sind die Stars des Munich Mash 2016


Welches Potenzial hat Street-Skateboarden?

Street-Skateboarden ist nicht totzukriegen und wird weiterhin eine der bestimmenden Jugendkulturen bleiben. Sportler wie der fünffache Deutsche Skateboard-Meister Alex Mizuor hoffen, dass Olympia 2020 dem Sport zu einem neuen Boom verhilft. 

Lesen Sie hier die weiteren Teile der Action-Serie über das Munich Mash 2016:

So läuft das Munich Mash: www.munich-mash.com


Hier lesen Sie die Interviews mit den Stars beim Munich Mash:

1. Dominik Gührs: Wakeboard-Star aus purem Zufall

2. Wakeboard-Star Daniel Grant: „US-Sponsoren betreiben Hire-and-Fire-Mentalität“

3. Nyjah Huston: „Die Leute begreifen, dass man mit Skateboarden Geld verdienen kann“

4. Chris Cole: „Skateboarden ist eine eigene Welt  – wie Star Wars“

5. Thomas Genon beim Munich Mash 2016: „Viele bekommen ein Kopfproblem“

Sebastian Ring (Quelle: Sebastian Ring)
Ein Beitrag von Sebastian Ring, Autor
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