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 Mobile World Congress 2016: Das sind die Wearable-Trends
Innovation | 26.02.2016

In Barcelona wurden die innovativsten Technologien vorgestellt

Mobile World Congress 2016: Das sind die Wearable-Trends

Mobile World Congress 2016: Das sind die Wearable-Trends. Scheint Spaß zu machen und sieht auch von außen lustig aus: Die Virtual Reality Headsets waren auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona der Renner. (Quelle: GSMA)
Scheint Spaß zu machen und sieht auch von außen lustig aus: Die Virtual Reality Headsets waren auf dem Mobile World Congress 2016 in Barcelona der Renner.
Bild: GSMA
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Auf keiner anderen Messe werden so viele Innovationen der Mobilfunk- und Technologie-Branche vorgestellt wie auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Für ISPO.com hat sich Christian Stammel, CEO von Wearable-Technologies (hier ein Bericht zu WT auf der ISPO MUNICH), auf der Ausstellung umgesehen und die spannendsten Produkte getestet.

„Der große Hit waren die Virtual Reality Headsets, dazu kamen auch viele Wearable-Neuerungen, die für Sportler sehr interessant sind.  Sei es ein eigenes Betriebssystem von Garmin – oder wie Under Armour als Newcomer in den Running-Markt einsteigt“, sagt Christian Stammel. ISPO.com stellt drei Innovationen vor:

Virtual Reality oder see-through

Die Handy-Hersteller Samsung und HTC setzen auf Virtual Reality: Der Kunde setzt sich ein Kästchen vor die Augen und kann sich dann beispielsweise Filme im 360-Grad-Modus anschauen. Der Zuschauer ist mittendrin statt nur vor dem Fernseher. „Man sieht sich extrem integriert“, sagt Stammel. Zunutze hat sich die Technologie auch der ISPO BRANDNEW Overall Winner Icaros gemacht.

Die Moverio BT-300 von Epson macht das Brillenglas zum Computerbildschirm. (Quelle: Epson)
Die Moverio BT-300 von Epson macht das Brillenglas zum Computerbildschirm.
Bild: Epson

Genauso spannend: See-through-Brillen, die etwas gewöhnungsbedürftig aussehen, aber den Computer-Bildschirm in die Landschaft abbilden können. Im Gegensatz zur Google Glass, die nur ein Eckfenster der Brille mit Informationen ausgestattet hat, hat Epson mit seinen Moverio-BT-Modellen eine neue Wearable-Technologie angestoßen, die alle aufgerufenen Informationen direkt in das Sichtfeld der Brille spielt: „Hier geht es weniger um die 3-D-Welt, sondern um die reale Welt. Das ist eine technische Meisterleistung“, sagt Stammel, der auch Autor auf ISPO.com ist.

Garmins Smartwatches öffnen sich

Nachdem Garmin in keinem Segment so viel Gewinn erzielt wie im Wearable-Bereich, entwickelt der US-Konzern die Sparte immer intensiver weiter: Auf dem Mobile World Congress stellte Garmin ein eigenes Betriebssystem vor, das Entwicklern im Gegensatz zu den bekannten ios- oder Android-Systemen, Zugang zu den Rohdaten liefert.

Garmins neue Smartwatch vívoactive (Quelle: Garmin)
Garmins neue Smartwatch vívoactive
Bild: Garmin

Damit können App-Entwickler leichter maßgeschneiderte Apps entwickeln und der Kunde die Smartwatch erheblich individueller gestalten. „Garmin öffnet sich damit für alle Entwickler und beschränkt sich nicht nur auf eigene Produkte“, sagt Stammel. Durch die gesteigerte Flexibilität der Smartwatch sollen neue Möglichkeiten in der Bedienbarkeit, der Ausstattung und für den ganzen Wearable-Markt aufgezeigt werden.

HTC und Under Armour erobern Running-Markt

Die Health Box von Under Armour, die von Mitentwickler HTC zum ersten Mal umfangreich in Europa präsentiert wurde, ist zugleich der Angriff auf die Running-Community: „Innerhalb von nur einem Jahr sind die Amerikaner zum Marktführer für Fitness-Apps aufgestiegen. Das ist äußerst spannend zu sehen, wie man in so kurzer Zeit zu so einem Erfolg kommt“, sagt Stammel.

Die innovative Health Box von Under Armour mit Waage, Herzfrequenzmesser und Fitnessband. (Quelle: Under Armour)
Die innovative Health Box von Under Armour mit Waage, Herzfrequenzmesser und Fitnessband.
Bild: Under Armour

Vor einem Jahr kaufte Under Armour die Lauf-Communities „Map my Fitness“ und „My Fitness Pal“ und ist damit im Besitz des größten Datensatzes in der Lauf-Community. „Nike hat für sein Programm Nike+ viel mehr investieren müssen, außerdem hat der Aufbau viel länger gedauert. Under Armour hat sich diesen Prozess gespart und bietet jetzt mit der Health Box aus Waage, Fitnessband und Herzfrequenzmesser sogar eine eigene Hardware an“, erklärt Stammel.


„Die Leute wollen sinnvolle Hilfe bekommen: Mit welcher Herzfrequenz kann ich laufen, wenn bestimmte Umweltbedingungen wie Luftverschmutzung vorliegen? Oder: Wie verändern sich die Fitnesswerte, wenn eine Grippe im Anmarsch ist?“, erklärt Stammel. Vorgestellt wurde das Under-Armour-System auch schon auf der WT-Conference der ISPO MUNICH 2016. Die Zusammensetzung aus Wearable und Waage wurde zusammen mit den Technologie-Firmen HTC und IBM entwickelt.

Gregor Röslmaier schreibt für ISPO.com. (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Gregor Röslmaier, Autor
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