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 Yoga Trendguide: Entspannung durch Schwitzen und Schweben
Fitness | 24.02.2016

Top 5 Yoga-Trends

Yoga Trendguide: Entspannung durch Schwitzen und Schweben

Yoga Trendguide: Entspannung durch Schwitzen und Schweben. TOP 5 Yoga Trends (Quelle: Thinkstock)
Yoga Trendguide
Bild: Thinkstock
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Yoga gilt als perfekte Mischung aus körperlicher Anstrengung und Entspannung. Die Sportart gehört mittlerweile zum festen Rahmenprogramms in jedem Fitnessstudio. Das Angebot an Kursen scheint unendlich: ISPO.com stellt die aktuellen TOP 5 des Yoga vor.

Yoga kommt aus Indien und ist dort mehr als nur Sport. Es ist eine Jahrtausend alte philosophische Lehre die durch geistige und körperliche Übungen praktiziert wird. Yoga wie wir es kennen ist eine moderne Form bei indische Grundlagen mit westlichen Ideen vermischt wurden. Yoga untersteht dem stetigen Wandel der Zeit. Die TOP 5 Richtungen hier kurz erklärt:

Der Lotussitz (Quelle: Thinkstock)
Hatha Yoga: Zur totalen Entspannung mit dem Lotussitz
Bild: Thinkstock

Hatha Yoga - Der Klassiker

Die in Europa wohl bekannteste und beliebteste Form des Yoga. Es legt den Grundstein für alle Arten des Yoga: das Hatha Yoga. Eine Vielzahl von Varianten und Schwierigkeitsgraden werden umfasst, deshalb ist dieses Yoga für jeden geeignet. Die Yogastunden werden je nach Yogaschule und Lehrer individuell gestaltet. Für Anfänger bis ausgebildeten Yogi gibt es geeignete Kurse, die sich positiv auf Körper, Geist und Seele auswirken. Auch die sogenannten Asana, Yoga Übungen, an sich sind sehr vielfältig: von Sitzübungen wie dem Lotus-Sitz bis hin zu anspruchsvollen Haltungen wie dem Kopfstand.

Hot Yoga (Quelle: Thinkstock)
Bikram Yoga: Übungen bei 40 Grad
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Bikram Yoga - In der Hitze

Das Bikram Yoga oder auch Hot Yoga genannt ist eine Ausführung des Hatha Yoga. Speziell hierbei ist, dass die Übungen in einem 38℃ - 40℃ heißem Raum stattfinden. 90 Minuten lang werden 26 Übungen praktiziert bis der Schweiß aus allen Poren fließt. Die Anstrengung strapaziert den ganzen Körper, sodass Bikram Yoga nur für gesunde, sportliche Menschen geeignet ist und erst nach einer Absprache mit dem Arzt praktiziert werden sollte.

SUP-Yoga (Quelle: Thinkstock)
SUP-Yoga: Für Balance und Stabilität
Bild: Thinkstock

SUP Yoga - Auf dem Wasser

Wer Stand-up-Paddling gemeistert hat, hat jetzt die Möglichkeit zur Entspannung damit: beim Stand-up-Paddling Yoga. Da die Übungen erst an Land geübt werden ist das SUP-Yoga auch für Anfänger geeignet. Allerdings braucht man einen sehr guten Stabilitäts- und Gleichgewichtssinn sonst landet man schnell mal im Wasser. Lesen Sie mehr darüber in unserem Artikel über SUP-Yoga und Yoga für Taucher.

Aerial-Yoga (Quelle: Thinkstock)
Aerial Yoga: Übungen in der Aerial-Sling
Bild: Thinkstock

Aerial Yoga - Mit Leichtigkeit schwebend

Aerial Yoga verbindet die klassischen Übungen des Hatha Yoga mit Luftakrobatik (engl. aerial acrobatics). In der sogenannten Aerial-Sling, ein Tuch das sich bis auf Hängematten-Breite ausdehnen lässt, werden Yoga-Übungen ausgeführt, die keinen Druck auf Kopf, Nacken oder Wirbelsäule ausüben. Zusätzlich zur Dehnung und Streckung der Muskeln werden hier Kraft und Flexibilität gestärkt. Aerial Yoga eignet sich für jeden, der bereits Grundkenntnisse im Yoga hat.

Yoga für Ausdauer (Quelle: Thinkstock)
Power Yoga: Für die Ausdauer
Bild: Thinkstock

Power Yoga - Action statt Entspannung

Wem das klassische Hatha Yoga zu wenig Action bietet für den ist Power-Yoga das Richtige. Wie zum Beispiel beim Sonnengebet im Hatha Yoga werden die Übungen nicht einzeln nacheinander praktiziert. Das Ashtanga Yoga ist eine fließende Abfolge von Übungen. Position, Bewegungsablauf und Atemtechnik werden je nach Können auf den Menschen angepasst. Die durchgehende Bewegung ist deutlich anstrengender als klassisches Yoga und fördert die Ausdauer.


Wem diese Varianten des Yoga noch nicht ausreichen oder einfach nicht verrückt genug sind, der kann es ja mal mit Dog Yoga (Doga) oder Clubbing Yoga ausprobieren. Statt morgendlichem Hundespaziergang geht man mit dem Hund zum Yoga um gemeinsame Übungen zu machen. Oder eben in den Club um bei Pop und Hip Hop in der Masse Yoga zu üben. Zum Abschluss noch einen Smoothie für das Wohlbefinden, denn schließlich kann Yoga mehr sein als nur Sport.

Ein Beitrag von Sarah Sommer, Autorin
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