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 Sportmode: Fashion-Trend Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit | 29.01.2016

So nachhaltig sind die Sportmarken

Fashion-Trend Nachhaltigkeit

Der Stand von VAUDE auf der ISPO MUNICH (Quelle: ISPO)
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Modisch, funktionell und nachhaltig – so sieht für viele die ideale Outdoor-Kleidung aus. Doch viele Produzenten tun sich noch schwer mit dem abstrakten Begriff Nachhaltigkeit. Auf der ISPO MUNICH 2016 zeigten Trendexpertin Louisa Smith, Preisträger Vaude und Bundesminister Gerd Müller die neuesten Textil-Entwicklungen und Wege zur Umweltverträglichkeit. 

„Nachhaltigkeit ist ein Trend, der bleiben wird“, sagte Louisa Smith auf der ISPO MUNICH 2016. Smith ist eine der renommiertesten Trendexperten der Textilbranche und weiß um die Bedeutung der sozialen Verantwortung. Neben Athleisure, dem zweiten großen Trend der nächsten Jahre, würden die Kunden vor allem nach Marken verlangen, denen sie im Gesamten vertrauen können.

Vaude ist Deutschlands nachhaltigste Marke

Eine dieser Marken ist das mittelständische Familienunternehmen Vaude. Erst kürzlich als Deutschlands nachhaltigster Marke ausgezeichnet, gilt der Outdoor-Ausrüster als Vorreiter der Szene. „Wir versuchen, unsere Produkte möglichst umweltfreundlich herzustellen“, sagte Benedikt Tröster, „und dabei am Puls der Zeit die Trends und Bedürfnisse der Bergsportler aufzugreifen.“


Umweltlabel Bluesign macht Nachhaltigkeit vergleichbar

Um Transparenz und Vergleichbarkeit zwischen Marken herzustellen, wurde im Jahr 2000 der unabhängige Umweltlabel Bluesign gegründet. Es soll international nachhaltige Herstellung von Textilien auf allen Stufen der Wertschöpfungskette garantieren. Es tut sich was in der Branche. „Jeder Produzent verbessert seine Herstellungsprozesse“, stellte Trendexpertin Smith fest: „Neue Inhaltsstoffe werden eingesetzt: bei recycleten Daunen, Kunststoffen, Nylon oder Polyester.“


Politik fördert Bündnis für nachhaltige Textilien

Auch die deutsche Politik unterstützt den umweltfreundlichen Innovationswillen auf höchster Ebene. „Ich freue mich“, sagte Bundesminister Dr. Gerd Müller auf der ISPO MUNICH, „dass die deutsche Sportartikel- und Textilbekleidungswirtschaft mitmacht, immer mehr auf faire Herstellung zu setzen.“ 2014 wurde dazu von seinem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung das Bündnis für nachhaltige Textilien ins Leben gerufen. Auch die Politik hat den Megatrend Nachhaltigkeit längst verinnerlicht. 

Ein Beitrag von Daniel Siebenweiber, Autor
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