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 ISPO MUNICH 2016: So lief der erste Tag
ISPO-MUNICH | 24.01.2016

Erster Tag der ISPO MUNICH 2016

Guter Start mit Sport-Business, Yoga und zehntausend Schritten

ISPO MUNICH 2016: So lief der erste Tag. Ralf Bauer präsentiert Tibetisches Yoga  (Quelle: Messe München GmbH)
Auf der ISPO MUNICH 2016 präsentiert Ralf Bauer Tibetisches Yoga
Bild: Messe München GmbH
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Auf der einen Seite: 2645 Aussteller und ein Vielfaches an Fachbesuchern. Auf der anderen Seite: 30 Reporter, die jeweils eine fünfstellige Zahl an Schritten absolvierten, um in Texten, Fotos und Videos über die weltweit größte Plattform des Sport-Business zu berichten: So lief der erste Tag bei der ISPO MUNICH 2016 – ein Überblick aus Sicht des Chefredakteurs von ISPO.com.

Die ersten Partys stiegen schon am frühen Nachmittag. In den Actionhallen, wo Aussteller und Besucher das Feiern verstehen, und natürlich im Atrium, dem Außenbereich zwischen den Hallen, wo sich die Boarder tummeln, geht es traditionell früh los.

Der Partyalarm ist nicht nur ein Ritual, der zur ISPO MUNICH gehört wie die Geschäftsbeziehungspflege auf der weltweit größte Plattform des Sport-Business, er ist auch der Lohn für die Anspannung, die abfällt, wenn alles klappt.

Und wie es klappt! 2645 Aussteller warteten am Montagmorgen in den Hallen gespannt auf diesen einen Moment, in dem die Türen der Messe München sich für das Fachpublikum öffneten, ein Vielfaches an Besuchern strömte Schlag 9 Uhr in die Hallen, die im Nu gefüllt waren.

Live dabei: das neue Team von ISPO.com – mehr als 30 Autoren, Redakteure, Fotografen und TV-Reporter werden während der vier Tage dauernden Fachmesse von früh bis spät berichten, was auf der ISPO MUNICH passiert.

ISPO.com am ersten Tag: 16 Texte, 100 Fotos, ein halbes Dutzend Videos

Die Chefredakteurs-Bilanz des ersten Tages: 10.404 Schritte auf 8,4 Kilometern zwischen den Ständen zurückgelegt (ausgewertet vom Garmin vivosmart HR) , 12 Treppenläufe auch mit kiloschwerem Infomaterial zurück ins Pressezentrum bewältigt, bis zum ersten alkoholfreien Weißbier 1968 Kcal verbrannt.

Das ist für einen Marathonläufer sicherlich ausbaufähig, aber auch wir fangen ja erst an, und außerdem wird die Redaktion nicht an ihren sportlichen Leistungen gemessen. Der relevante Output auf ISPO.com am ersten Tag in Zahlen: 16 Texte, mehr als 100 Fotos in sechs Bildergalerien, ein halbes Dutzend frisch produzierte Videos.

Der Tag begann mit einem Paukenschlag: Nike will nach Angaben der Sport 2000 Deutschland das Mindestorder-Volumen von 10.000 Euro auf 25.000 Euro pro Jahr anheben. 200 der angeschlossenen Händler hätten dann keine Kundennummer mehr beim großen US-amerikanischen Ausrüster. Und auch Adidas geht auf Konfrontation: Die „Adilette“, ein Sandalen-Evergreen, soll im Sportfachhandel gar nicht mehr angeboten werden.

„Outdoor gehört zu den etablierten Megatrends“, sagt der Chef der Messe München

Harmonisch geht es dagegen in der Outdoor-Branche zu. Sie wächst, das zeigen die Zahlen der European Outdoor Group (EOG). Die Zeichen in der Branche stehen auf Zusammenarbeit, auch dabei spielt die ISPO MUNICH eine wichtige Rolle. „Outdoor gehört zu den etablierten Megatrends“, sagte Klaus Dittrich, Chef der Münchner Messe.

Eine Ikone der Textilbranche ist Louisa Smith, die über die Trends 2017/18 referierte. Ihr Thema: „Athleisure“. Die Endverbraucher möchten beim Sport gut aussehen, auf der anderen Seite hält Sport-Kleidung immer mehr Einzug ins tägliche Leben. „Dem Kunden kommt es auf den Look an. Sei es, wenn er an den Strand geht oder im Fitnessstudio trainiert“, erklärt Smith.

Den Promis unter den Verbrauchern geht es da nicht anders: Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein war am Sonntagmorgen die erste prominenter Sportlerin, die in den Hallen vorbeischaute. Pechstein warb für einen neuen Helm, der sich dank eines modularen Konzeptes bei Winter- oder Wassersport, Inlineskaten oder Fahrradfahren einsetzen lässt.

Im Eisschnelllauf ist er noch nicht zugelassen – dennoch wirkte die Olympiasiegerin zwei Wochen vor der Weltmeisterschaft und trotz ihrer laufenden juristischen Auseinandersetzungen mit den Sportverbänden dieser Welt geradezu tiefenentspannt.

Olympiasiegerin Claudia Pechstein tiefenentspannt, Schauspieler Ralf Bauer auf neuen Yoga-Wegen

Womöglich hat sie ja bei Ralf Bauer vorbeigeschaut: Der Schauspieler referierte in der Health- und Fitness-Area vom Ursprung des tibetischen Heilyoga Lu Jong. Bei seiner Vorführung präsentiert er Yoga-Übungen auf einem Stuhl sitzend, drei junge Yoga-Schülerinnen setzen die Hinweise des prominenten Lehrers Ralf Bauer ansprechend um.

Und was erwartet den Besucher der ISPO MUNICH am Montag? Ein volles Programm. Vom FC Bayern kommen Pep Guardiola und Philipp Lahm, dazu der brasilianische Sportminister und Gerd Müller – der Entwicklungsminister referiert unter anderem über das Bündnis für nachhaltige Textilien. Und weil Nachhaltigkeit auf ISPO.com eines der wichtigsten Themen ist: wird die Redaktion weiter von früh bis spät berichten.

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Gunnar Jans ist Chefredakteur von ISPO.COM (Quelle: www.goettlicherfotografieren.de)
Ein Beitrag von Gunnar Jans, Chefredakteur
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