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 Wintersport: Kunden gewinnen mit Freeride-Reisen
ACADEMY | 06.12.2015

ISPO ACADEMY in Lech Zürs

Kunden gewinnen und binden mit Freeride-Reisen

Wintersport: Kunden gewinnen mit Freeride-Reisen. Holger Dörsam spricht bei der ISPO ACADEMY über Freeride-Reisen (Quelle: Julian Galinski)
Freeride-Reisen als Geschäftsmodell: Holger Dörsam erklärt, wie es funktioniert.
Bild: Julian Galinski
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Reisen sind eine unterschätzte Möglichkeit, Kunden für Sport-Shops zu gewinnen und an sie zu binden. Bei der ISPO ACADEMY in Lech Zürs erklärte Experte Holger Dörsam, wie das funktioniert.

Freeriden ist unzweifelhaft einer der großen Trends des Wintersports - das Thema beherrscht den Markt, die Produkte sind überaus präsent und vielerorts zu beziehen. Pro Jahr, das besagen aktuelle Studien, werden von der deutschen Bevölkerung mehr als 10 Milliarden Euro für Ski- und Boardsport ausgegeben. „Was es aber nicht überall gibt, ist Spaß - an konkreten Skitagen”, sagte Dörsam, Geschäftsführer bei Sportreise-Spezialist Sport65.


Lieblings-Reisende: Die Einsteiger

Besonders beliebte Zielgruppe für Reisen sind sportliche Einsteiger – schließlich müssen die noch mit dem gesamten Equipment ausgerüstet werden. Aber auch für fortgeschrittene Sportler gibt es zwischen Reisen und Produkten immer wieder Schnittpunkte.

Ein ganz entscheidender Punkt: Die Haftung. „Ein Tag Freeriden kostet 300 Euro”, sagte Dörsam. Das unter anderem deswegen, um mit qualifizierten Skilehrern und -Guides die bestmögliche Sicherheit zu garantieren. „Es hat sich gezeigt, dass die Kunden für Qualität gerne bereit sind, auch zu zahlen.”

Feedback am ersten, nicht am letzten Tag

Ebenso grundlegend: Feedback einzuforden. „Nicht am letzten, sondern am ersten Tag der Reise”, sagte Dörsam. Zeigen, dass das Gelingen der Reise ein persönliches und wichtiges Ziel ist. Das Vertrauen des Kunden müsse unbedingt bestätigt werden.

Das Gesamtpaket Shop und Reiseveranstaltung hat sich bewährt, sagte Dörsam: „Die Kunden wollen alles aus einer Hand.”


Julian Galinski (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Julian Galinski, Leitender Redakteur
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