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Startups - Probieren geht über Studieren

"Der beste Weg, um herauszufinden, ob es sich lohnt, etwas herzustellen, ist häufig der, dass man es herstellt, vertreibt und dann nach ein paar Jahren schaut, ob sich der Aufwand gelohnt hat." Diese saloppe Empfehlung wird dem 1991 verstorbenen US-Physiker Edwin Herbert Land zugeschrieben, der erfolgreich danach gelebt hat. Edwin Herbert Land ging als Vater der Sofortbildkamera in die Geschichte ein, hielt weit über 500 Patente und brachte es neben Ehrendoktortiteln an fast allen renommierten US-Universitäten zum auswärtigen Mitglied der Londoner Royal Society. Seine Visionen kamen also zum Erfolg.

Erfolgsfaktoren für Startups

Nun ist der Weg des wiederholten Versuchs für Startups risikobehaftet und auch nicht immer gangbar – zum Beispiel aus Mangel an Kapital. Dennoch besitzt er für Startups gewisse Vorzüge, ja manchmal ist er sogar alternativlos. Immerhin bewegen sich viele Gründer mit ihrem Startup in einem Marktsegment, das entweder noch sehr jung oder noch gar nicht existent ist. Der Versuch der Gründer, im Vorfeld auf Basis valider Marktdaten zu kalkulieren, könnte daher zeitraubend sein und das Startup am Ende dennoch scheitern. Einen gewissen „Mut zur Lücke“ muss man beim Gründen eines Startups mitbringen. Gründer wissen das, Gründer können damit leben.

Für die ISPO.com-Redaktion sind Startups aus dem Sport Business von enormem Interesse. Die Mechanismen für den Erfolg beim Gründen, über die wir berichten, bleiben branchenunabhängig gleich und galten damals für das Startup Google ebenso wie heute für das Startup 365fit. Immer braucht es beim Gründen eines Startups eine klare Vision und klare Ziele – also auch den erkennbaren Nutzen für potentielle Kunden, weiterhin das Alleinstellungsmerkmal des Produkts, die Persönlichkeiten der Gründer und das passende Team zur Umsetzung. Sind diese Grundvoraussetzungen in einem Startup gegeben, kommen viele weitere Faktoren hinzu, von der ausreichenden Finanzierung des Projektes Startup über den ungeschönten Businessplan bis hin zum professionellen Marketing. Sie können als Accelerator, also eine Art Beschleuniger dienen, aber auch zum Showstopper für das Startup werden.

Der spannende Markt der Start-ups im Sport Business

Startups im Sportmarkt stehen für völlig neue Entwicklungen. Action-Cams wie die GoPro haben die Wahrnehmung vom Outdoor- und Extremsport maßgeblich verändert. Millionenfach werden die bewegten Bilder täglich abgerufen, in Deutschland und in aller Welt. Wearable Computing führt zu einem Umbruch im Fitness-Bereich und Running. Es beeinflusst nachhaltig das Gesundheitsbewusstsein der Aktiven. Mit immer neuen Boards entstehen auch völlig neue Sportarten, auf Schnee und Eis, auf dem Wasser und auf der Straße. Wir stellen gute Ideen und Startups im Sport Business vor und verfolgen ihre Entwicklung. Wir kommen mit Gründern ins Gespräch, die über ihre Erfahrungen beim Gründen berichte, über den eigenen Untergang, die geldwerte Übernahme oder auch den Aufstieg zum Primus eines bestimmten Marktsegments. Die ISPO.com-Redaktion gibt praxisnahe Tipps und setzt sich mit neuen Ideen und Konzepten von Startups auseinander. Nicht zuletzt veröffentlichen wir die interessanten News rund um die spannende Welt von Startups und Entrepreneurships im Sport Business.

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