ISPO.com is also available in English ×
Home > Thema
zurück vor

Stand Up Paddling (SUP): Das Stehpaddeln und seine Geschichte

Wie so manche andere Sportart auch basiert das Stand Up Paddling (SUP) ursprünglich auf dem Wunsch, sich mit möglichst geringem Kraftaufwand schnell und gezielt fortzubewegen. Das tragende Element ist dabei, anders als beim Skifahren oder dem Running mit ganz ähnlicher Geschichte, das Wasser. So verwundert es nicht, dass die ersten Stand Up Paddler Fischer waren, denen es keineswegs um den sportlichen Aspekt am SUP ging. Die Männer mussten mit ihren schmalen Kanus vor der Küste Tahitis die lohnenden Fischgründe erreichen und stakten so mit dem Paddel und ihrer Körperkraft durchs Wasser.

Stand Up Paddling (SUP): Stehpaddeln wird zur eigenen Sportart

Weit näher an der Sportart Stand Up Paddling (SUP) sind zum Beginn des 20. Jahrhunderts die Surflehrer auf Hawaii, denen es allerdings primär ebenfalls um die Fortbewegung ging. Statt reicher Fischgründe wollen sie per SUP die besten Surfplätze erreichen, stellen sich auf ihre Bretter und paddelten los. Am Ort des Geschehens angelangt konnten sie ihre Schüler im Surfen unterweisen, ohne beim Training nass zu werden oder ein Boot ins gefährliche Terrain der Klippen zu lenken. Auch war es beim SUP möglich, relativ gefahrlos diverse Utensilien wie das Handy und die Kamera mit zum Kurs zu nehmen. Das Paddeln auf dem Board entsprach bereits weitgehend dem Stand Up Paddling (SUP) in seiner heutigen Form. Surfer wie der US-Windsurf-Weltmeister Robert Naish entwickelten dann den notwendigen Ehrgeiz und Geschäftssinn, das Equipment für das Stehpaddeln zu optimieren und SUP als Sportart populär zu machen – Stand-Up-Paddling (SUP), das Surfen ohne Wind.

Stand Up Paddling (SUP) zwischen Leistungssport und Freizeitvergnügen

Die ISPO.com-Redaktion verfolgt die spannende Entwicklung der Wassersportart Stand Up Paddling (SUP), die gerade auf den deutschen Binnengewässern populär geworden ist. Das Spektrum reicht dabei vom Paddeln als Sightseeing durch Berlin oder Hamburg bis zu internationalen Ausscheiden im Stand Up Paddle Surfing oder Distance Stand Up Paddling. Wir sprechen mit den Experten des Deutschen Stand Up Paddle Verbandes über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Bretter und Stechpaddel und berichten über innovative Produktentwicklungen für Paddler, wie die aufblasbaren SUP Boards, die seit 2011 auf dem Markt sind, sich leicht mitnehmen lassen und dennoch eine Tragkraft von über 250 Kilogramm besitzen.

Als junge Trendsportart steht das Stand Up Paddling (SUP) nicht zuletzt beispielhaft für das wachsende Interesse vieler Menschen an einer aktiven Gesundheitsvorsorge, dem Outdoor Sport und dem Wunsch nach Bewegung in der freien Natur. An interessanten News sollte es da nicht mangeln, zumal viele Wassersportreviere erst nach und nach für das Stand Up Paddling (SUP) erschlossen werden, von Hamburg bis nach München immer neue Kurse und Touren auf dem Board geplant werden und sich die Wettkampf-Regeln noch entwickeln. Ob Tour, Kurs, Training oder Race unter Freunden – das Paddeln auf dem Board wird für immer mehr Menschen zum attraktiven Freizeitvergnügen.   

ISPO Newsletter
Jetzt anmelden
Social Media