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News und Trends aus dem Sportfachhandel

Vom Einzelhändler bis zur internationalen Fachhandelskette: Der Sportfachhandel steht vor großen Herausforderungen. Die Digitalisierung schreitet voran, die Märkte sind in Bewegung. Die ISPO.com-Redaktion zeigt auf, was der Handel beachten muss und verändern kann. Was sind die Retail-Strategien der Zukunft? Was fordert der Kunde vom Händler, welche neuen Chancen eröffnet das Sport Business mit seinen innovativen Produkten?

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Umbruch im Retail-Markt

Der deutsche Sportfachhandel hat seine Umsätze 2015 erneut gesteigert. 7,37 Milliarden Euro stehen in den Büchern. Es ist das dritte Jahr mit Zuwächsen im Retail in Folge und der zweitbeste Wert des vergangenen Jahrzehnts. Dennoch stehen die Einzelhändler vor enormen Herausforderungen, denn der Retail-Markt befindet sich im Umbruch. Immer mehr Käufer wandern ins Internet ab und das klassische Filialgeschäft muss sich neu positionieren. Wer die Entwicklung im Handel verschläft, droht an der Digitalisierung zu scheitern.

Im Umkehrschluss bedeutet dies auch: Der Online-Handel eröffnet dem Retail völlig neue Möglichkeiten beim globalen Absatz von Produkten und der gezielten Kundenberatung. Der Preisdruck auf die Händler wächst, bei den Retail-Kosten sind Einsparungen möglich. Wer handelt, kann profitieren.

Innovative Produkte mit hoher Nachfrage – beste Retail-Bedingungen

Das Sport Business kann derzeit gleich mehrfach feiern: Der Fitnesstrend ist ungebrochen, das Gesundheitsbewusstsein wächst und viele Deutsche sind bereit, in hochwertige Sportartikel zu investieren. Der Fahrradhandel meldet für 2015 Rekordwerte bei der Anzahl der verkauften Räder und beim Umsatz. 4,35 Millionen Fahrräder wurden 2015 in Deutschland abgesetzt, wobei der Markt der E-Bikes überproportional gewachsen ist. Ein Beispiel, denn es ist nicht die einzige Sport-Branche, die sich einer steigenden Nachfrage erfreut, die noch dazu auf neuen Entwicklungen basiert – also als zukunftssicher im Retail gelten darf.

Die Sportartikelindustrie liefert innovative Produkte, die Nachfrage stimmt. Das ist eine solide Basis für den Retail, solange man sich im Handel auf die neuen Vertriebswege einstellt. Hier lohnt es sich, den Rat spezialisierter Agenturen einzuholen und bei der Neubesetzung von Stellen im Retail auf die richtige Ausbildung zu achten. Eine hohe Affinität zum Online-Geschäft dürfte bei den Einstellungskriterien der Händler deutlich nach oben rutschen.

Retail – Produktportfolio und neue Einflussfaktoren

Es wäre allerdings falsch, den Wandel im Retail auf die Digitalisierung zu beschränken. So kann der Klimawandel beim Produktportfolio eine entscheidende Rolle spielen. In vielen Regionen waren in den vergangenen Wintern eher Wanderschuhe als Skistiefel gefragt. Wer die richtige Ware am Lager hatte, durfte sich über eine rege Nachfrage freuen – vor Ort, denn Wanderschuhe probieren viele Konsumenten vor dem Kauf lieber an. Die dicken Winterjacken mussten im Handel in Deutschland dagegen oft in einer ruinösen Rabattschlacht an die Kunden gebracht werden.

Während sich das Wetter schlecht voraussagen lässt – trotz Klimawandels – sind andere Trends im Handel besser abzusehen. Die ISPO.com-Redaktion will die Händler dabei unterstützen. Wir haben den Sportartikelmarkt und die Trendsportarten ständig im Blick und können bei der Entwicklung von Strategien im Retail helfen. Gerade im Outdoor-Bereich gibt es eine rasante Entwicklung, dank neuer Materialien, neuer Wearables und nicht zuletzt veränderter Tragegewohnheiten der Aktiven. So manche Expeditionsjacke gehört mittlerweile zum Alltagsoutfit. Die Echtzeit-Verfügbarkeit von Informationen im globalen Rahmen führt zugleich dazu, dass sich Neuerungen schnell verbreiten. Trendsetter im Retail haben da die Nase vorn und sorgen zugleich für ein Höchstmaß an Kundenbindung.

Retail: Nachhaltigkeit und faire Produktion

Absehbar für die Zukunft ist nicht zuletzt, dass die faire und nachhaltige Produktion an Bedeutung im Retail gewinnt. Immer mehr Kunden sind bereit, für umweltschonende Verfahren und den menschenwürdigen Umgang mit den Mitarbeitern an den Produktionsstandorten tiefer in die Tasche zu greifen. Die ISPO.com-Redaktion macht mit entsprechenden Verfahren vertraut und benennt Unternehmen, die sich diesen Zielen verschrieben haben. Zugleich zeigen wir auf, welche Umweltlabel und Zertifizierungen im Retail von Bedeutung sind.      

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