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Innovation - Erfolg ist kein Selbstläufer

Eine Innovation, also etwas Neues zu etablieren, setzt Zeit, Engagement und meist auch Kapital voraus. Es braucht die richtige Idee, den Bedarf und den Nährboden, um sich zu entwickeln. Auch Glück spielt bei der Innovation eine Rolle, denn nicht alle Faktoren lassen sich steuern. Der Sportmarkt giert nach neuen, innovativen Produkten und Geschäftsmodellen. Er eröffnet allen Erfindern eine Chance. Zugleich ist er unerbittlich und verbannt Unausgegorenes in die Bedeutungslosigkeit.

Innovation – eine Idee konzentriert verfolgen

Der US-Amerikaner Nick Woodman hat es mit einer innovativen ActionCam geschafft, in wenigen Jahren einen Weltkonzern zu entwickeln. Er erfüllt sich dabei den Wunsch, sein eigenes Können auf dem Surfbrett filmisch festzuhalten. Eine Innovation. Nun kann er andere an seinem Sport teilhaben lassen, was ein verbreitetes Anliegen ist. Binnen zehn Jahren gewann Woodmans Firma fast eine halbe Milliarde US-Dollar an Wert. Im selben Zeitraum scheitern tausende, deren Namen man nicht kennt. In die Statistik gehen sie als Mehrheit ein, denn neun von zehn Gründern scheitern mit ihrer Innovation.

Innovationen – Fehler vermeiden

Gründe für mangelnden Erfolg gibt es viele, oft lesen sie sich überraschend einfach: Den Machern fehlt das Knowhow. Es mangelt an Geld. Es gibt keinen Markt. Das Team steht sich selbst im Weg und so weiter. Nur wer die Ursachen des Misserfolgs einer Innovation analysiert, kann es in der Wirtschaft auf die Erfolgsspur schaffen. Der weltweite Sportmarkt ist in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Wurden 2005 rund 41,5 Milliarden Euro umgesetzt, sollen es 2017 schon mehr als 81 Milliarden sein. Das entspricht einer Verdoppelung binnen zwölf Jahren, auch dank jeder einzelnen Innovation.         

Sport und Innovation – Spaß als innovative Kraft

Innovation im Sport ist auch Spaß und Nervenkitzel. Für die Sportartikelindustrie schlägt sie sich in Zahlen nieder, für die Aktiven in Lebensfreude. Das Spektrum reicht vom wohligen Gefühl, in geruchlosen Sportsocken mit Polygiene-Technologie unterwegs zu sein, über das leichte Handling des neuen Bindungssystems am Splitboard bis zum Rausch des Jungfernflugs mit dem Wingsuit. Ob beim Laufen auf festem Grund, beim Cruisen im Pulverschnee oder dem rasanten Gleiten durch die Lüfte – in fast allen Sportarten steckt ein Maß an Innovation, das wir oft gar nicht mehr wahrnehmen. Jahre von Wissenschaft und Forschung, der Arbeit an der Universität und im Labor gehen der Innovation voraus. Praxistests müssen erfolgen und viele Entscheidungen im Management getroffen werden. Erst der Rückblick zeigt, welche enorme Entwicklung die Sportarten genommen haben.

Deutschland, Österreich und die Schweiz bieten ein sehr innovationsfreundliches Umfeld. Das beginnt nicht erst bei der gezielten Unternehmensförderung, sondern schon bei der passenden Infrastruktur und der Möglichkeit, sich sicher im Land zu bewegen. 

Auch eine Innovation: ISPO OPEN INNOVATION

Mit der ISPO OPEN INNOVATION hat die Messe München zugleich die bisher einzigartige Möglichkeit geschaffen, dass Unternehmer den Innovationsprozess bewusst für Interessierte öffnen können. Sie profitieren so ganzjährig vom Feedback der Experten und kreativer Fachbesucher. Neue Produkte und Dienstleistungen werden damit schneller, günstiger und im Einklang mit den aktuellen Erfordernissen des Marktes entwickelt. Klaus Dittrich, Chef der Messe München, spricht von einer „Löser-Community“ und betont, die ISPO als eine der weltweit führenden Communities von Sports Business Professionals und Konsumenten sei „besonders interessiert an Innovationen“. Sie wirke „gerne an Produkttests mit“.

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