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Sport und Gesundheit – keine Modeerscheinung

Schon unsere Urgroßeltern wussten, „sich regen, bringt Segen“ oder „wer rastet, der rostet“.  Sport und Bewegung sind keine Modeerscheinungen. Sie gehören zu unserem Leben dazu, nur die Sportarten, Accessoires und Wearables ändern sich. Vor allem aber werden die Möglichkeiten größer, die Effekte von Sport auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden zu analysieren. Eine Pulsuhr oder App zur Kalorienverbrennung hatte der Urgroßvater nicht.

Sport und Gesundheit – das richtige Maß

So einfach wie der Satz „Sport ist gesund“ daherkommt, so schwierig ist alles, was danach folgt. Welche Sportarten sind besonders gut, vor allem welche Dosis davon? Ist es wirklich gesund, sich in Bootcamps die Seele aus dem Leib zu schwitzen oder mit sportlichem Ehrgeiz um Hosengröße Null zu kämpfen? "Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein", wusste der deutsche Dramatiker Bertolt Brecht und schrieb es auf, die Zigarre im Mundwinkel. Aber wo fängt „großer Sport“ an, wo hört er auf? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die ISPO-Redaktion nach. Ja/Nein-Antworten sind da selten, vieles spielt neben dem Sport mit hinein: unsere Ernährung und Fitness, Krankheiten und Vorerkrankungen wie Diabetes usw. Es sind spannende und immer neue Themen, gerade weil unsere Gesundheit das höchste Gut ist.

Sport und Gesundheit – die Motivation

Um regelmäßig den Weg ins Fitnessstudio, auf die Laufstrecke oder in den Tanzsaal zu finden, braucht es Motivation. Gesundheit ist neben dem eigenen Glücksgefühl die wichtigste davon. Sie kommt noch vor dem frühlingshaften Wunsch nach dem Waschbrettbauch und der schmalen Taille. Das Beste aber ist: Die Trennung von Gesundheit (oder Krankheit), einer guten Figur, von Ausdauer und dem Wohlbefinden ist rein künstlicher Natur. Wer mit Situps seine Bauchmuskeln stärkt, wird nicht nur am Strand die Blicke auf sich ziehen, sondern auch Rückenproblemen im Büro vorbeugen, ganz automatisch.

Sport und Gesundheit – Lohn der Arbeit

Die positive Wirkung von Sport auf unsere Gesundheit ist vielfach belegt, in Deutschland und weltweit mit eindrucksvollen Zahlen. So weisen Studien der London School of Economics und der Harvard Medical School 2013 nach, dass Sport bei vielen Erkrankungen mindestens dieselbe Besserung erzielt wie Medikamente, bei Schlaganfällen oder Diabetes zum Beispiel. Mehr als 300.000 Patienten nehmen an der Studie teil.

Bereits 2012 ermitteln US-amerikanische und schwedische Forscher, dass Bewegung nachweislich lebensverlängernd wirkt. Dafür wurden am National Cancer Institut in den USA die Daten von mehr als 650.000 Erwachsenen ausgewertet. Der positive Effekt stellt sich schon ab einer Stunde Lauftraining pro Woche ein, bei Normal- und Übergewichtigen. Drei Jahre zusätzliche Lebenszeit gibt’s für das sportliche Programm obendrauf.                

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