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Touren-Guide Europa - Die schönsten Trekking-Touren
Bergsportarten
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1. So vielfältig ist Bergsport

2. Die Entwicklung des Bergsports

3. Bergsport – die richtige Ausrüstung

4. Bergsport als Quell der Gesundheit


1. So vielfältig ist Bergsport

Bergsport ist vielfältig und umfasst mehrere Bergsportarten, wobei die Übergänge fließend verlaufen können. Das Institut für Sportökonomie SpEA in Wien fasst folgende Aktivitäten darunter zusammen:

- Bergwandern

- Trekking

- Bergsteigen

- Klettersteiggehen

- Hochtourismusaktivitäten

- Skibergwandern und -steigen

- Bergklettern bzw. „Climbing Games“ (Bouldern, Klettern an Kunstwänden, Klettern im Klettergarten, Alpinklettern, Super-Alpine-Klettern, Expeditionsbergsteigen)

- Spezialformen des Kletterns (z.B. Höhlenklettern und das Klettern auf Klettersteigen) 

Gerade das Bergwandern, bei dem es im Gegensatz zum Klettern keine Sicherung durch Dritte braucht, hat sich zu einem echten Breitensport entwickelt.

Der Deutsche Wanderverband gibt in einer Grundlagenstudie von 2010 an, dass fast 40 Millionen Deutsche „aktive Wanderer“ sind. Das entspricht 56 Prozent der über 15-Jährigen. Viele dieser Naturfreunde zieht es in die Berge.


2. Die Entwicklung des Bergsports

Die Idee, aus Freude am Sport in der Natur in die Berge zu reisen, ist noch relativ jung. Im Mittelalter galt die Bergwelt als fremd und lebensfeindlich – freiwillig machte sich da niemand auf den Weg.

Den eigentlichen Durchbruch brachte die Mitte des 19. Jahrhunderts, die auch als „Goldenes Zeitalter des Alpinismus“ bezeichnet wird. So fallen in die 1850/60er Jahre eine Vielzahl der Erstbesteigungen in den Alpen, darunter der Dufourspitze, des Eiger und des Matterhorns.


3. Bergsport – die richtige Ausrüstung

Die rasante Entwicklung des Bergsports in den vergangenen Jahrzehnten hängt auch mit der immer besseren Ausrüstung zusammen, die den Bergsportfreunden zur Verfügung steht. Neue Materialien, leicht aber warm, atmungsaktiv und wasserundurchlässig, haben die Outdoor-Bekleidung revolutioniert.

Klettergurte, -seile und Karabiner wurden sicherer, Rucksäcke komfortabler und die Stirnlampe blieb länger hell. Ausrüster wie 66 North, 8848 Altitude, Adidas, Arc’teryx, Berghaus, Black Diamond, Edelrid, Globetrotter, Haglöfs, Jack Wolfskin, Komperdell, Mammut, Marmot, Petzl, Vaude und viele andere kämpfen mit innovativen Produkten auf dem Bergsport-Markt.

Einen Shop zu finden, in dem es die Produkte gibt? Kinderleicht – und am nächsten Tag ist alles schon geliefert.    

Mit den Kletter- und Boulderhallen in den Städten sind neue Trainingsmöglichkeiten entstanden. Damit wuchs auch die Zahl der Bergsport-Fans, die zugleich besser geschult waren. Auch die Entwicklung der Kommunikationstechnik spielt eine Rolle, ebenso der Ausbau des Bergtourismus – von Zubringerstraßen, Seilbahnen und Hütten.


4. Bergsport als Quell der Gesundheit

„Der Bergsport führt vor allem bei regelmäßiger Betätigung zu einem nachhaltig positiven Effekt auf die Gesundheit entsprechend aktiver Menschen“, heißt es in der SpEA-Studie aus Österreich.

Der Deutsche Alpenverein, in dem mehr als 1,1 Millionen Mitglieder organisiert sind, spricht beim Bergsport von einer „präventiven Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit“.  

Neben einer allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens und der Schlafqualität werden dem Bergsport folgende positive Wirkungen zugeschrieben:  

- Stärkung von Herz und Lunge, damit sinkendes Risiko eines Herzinfarkts
- Kräftigung von Bändern, Gelenken und Muskulatur
- Minimierung des Diabetes-Risikos und messbare Gewichtsreduktion
- Verbesserung des Fett- und Zuckerstoffwechsels
- Unterstützende Wirkung gegen Bluthochdruck

In der „AMAS 2000“-Studie wurde zudem erstmals nachgewiesen, dass gerade die Höhenlage (1.500 bis 2.500 Meter) eine positive Wirkung beim Wandern besitzt. Begründet wird dies unter anderem mit der besseren Sauerstoffabgabe an das Gewebe.  

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