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 Der ISPO AWARD: in China: Ein Qualitätsstandard
ISPO-BEIJING | 18.02.2017

Der Schuh „Ribelle Tech OD“ von Scarpa wurde ausgezeichnet

Der ISPO AWARD als Qualitätsstandard in China: Das sind die Benefits für Brands

Der ISPO AWARD: in China: Ein Qualitätsstandard. Stolzer Gewinner: Joe Cheng (Mitte) ist Marketing Director China für Scarpa und hält den Pokal für das PRODUCT OF THE YEAR in der Hand. (Quelle: FP)
Stolzer Gewinner: Joe Cheng (Mitte) ist Marketing Director China für Scarpa und hält den Pokal für das PRODUCT OF THE YEAR in der Hand.
Bild: FP
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Der Markteintritt in China ist oft eine große Hürde, selbst für einheimische Firmen. Der ISPO AWARD kann als Sprungbrett dienen. Hier erzählt der Marketing Director von Scarpa, die ein PRODUCT OF THE YEAR stellen, von den Benefits einer Auszeichnung. Und ein ISPO AWARD Juror gibt Bewerbungstipps.

Vertrauen ist das A und O in Beziehungen – privat und auch geschäftlich. Und je größer das Angebot ist, desto schwieriger wird es, Vertrauen aufzubauen. 

Gerade für Unternehmen, die nicht auf ihrem heimischen Markt agieren wollen, ist daher der erste Auftritt in einem fremden Markt von großer Bedeutung. Der Sprung nach China ist mitunter eine der größten Herausforderungen überhaupt, schon allein an der Sprachbarriere kann man scheitern. Wie also Vertrauen bei potenziellen neuen Kunden aufbauen?


Prüfsiegel, Qualitätsstandards und Zertifikate sind in der Industrie eine Möglichkeit – oder eben Preise. Sun Bin, Bergsport-Experte und seit vier Jahren ISPO AWARD Juror, ist davon überzeugt, dass die Auszeichnung ISPO AWARD gerade beim Endkonsumenten genau diesen Vertrauens-Effekt erfüllt. 

„Der ISPO AWARD ist ein riesiger Mehrwert“

„Der Preis ist sehr wichtig, da die Outdoor-Industrie in China noch nicht so lange existiert. Die Marken verstehen erst langsam, wie wichtig Branding ist. Durch die Auszeichnung können sie dem Kunden noch besser zeigen, dass ihre Produkte eine sehr hohe Qualität haben“, erklärt Bin: „Nur wirklich innovative, funktionelle und qualitativ hochwertige Produkte werden ausgezeichnet.“ 


Scarpa wurde in diesem Jahr für den Schuh Ribelle Tech OD mit dem ISPO AWARD 2017 PRODUCT OF THE YEAR ausgezeichnet und präsentierte das Gewinner-Produkt auch auf der ISPO BEIJING 2017.

Hier gibt es alle Details zum Schuh und die weiteren ausgezeichneten Produkte des ISPO AWARD 2017 >>>

Der ISPO AWARD ist ein riesiger Mehrwert für Scarpa in China. Aufgrund der technischen Ausrichtung des ISPO AWARD, profitieren wir von der Auszeichnung sehr viel länger, als bei anderen Preisen. Der ISPO AWARD ist ein Qualitätsstandard, fast wie ein Zertifikat einer höchst offiziellen Organisation“, sagt Joe Cheng, Marketing Director China für Scarpa, im Gespräch mit ISPO.com.

PRODUCT OF THE YEAR beim ISPO AWARD 2017: Der Ribelle Tech OD von Scarpa. (Quelle: FP)
PRODUCT OF THE YEAR beim ISPO AWARD 2017: Der Ribelle Tech OD von Scarpa.
Bild: FP

Ein weiterer Effekt ist für Cheng die Steigerung des Bekanntheitsgrades der Firma, denn „die Auszeichnung ist kostenlose Werbung für uns, da wir nach der Messe in Publikationen und in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit erhalten“.

Scarpa: Wachstum von 30 Prozent

Sun Bin ist Bergsport-Experte und seit vier Jahren Teil der ISPO AWARD Jury.
Sun Bin ist Bergsport-Experte und seit vier Jahren Teil der ISPO AWARD Jury.

In einem hart umkämpften Markt ist dies sicher kein zu vernachlässigender Faktor, der sich bislang für Bergsport-Experten von Scarpa lohnt. „Wir schlagen uns in China bisher sehr gut, vergangenes Jahr lagen unsere Wachstumsraten bei rund 30 Prozent, womit wir deutlich über dem Markt-Durchschnitt lagen“, so Cheng.

Juror Sun Bin, der als Mitglied der chinesischen Kletternationalmannschaft und Präsident der Summit Outdoor School über enorm viel Praxiserfahrung verfügt, bemerkt vor allem bei seinen chinesischen Landsleuten, dass der Trend weg vom Kopieren guter Ideen hin zu eigenem Design und Technik geht.


„Chinesisches Design und Identität werden von den Konsumenten sehr honoriert“, so Bin und gibt allen zukünftigen Bewerbern noch einen Rat mit auf den Weg: „Die Idee muss wirklich gut sein. Ist sie es nicht, ist die Bewerbung verschwendetes Geld. Und: Die Idee kann noch so gut sein, aber wenn die Präsentation nicht durchdacht ist und die Highlights des Produkts nicht hervorhebt, ist die Bewerbung ebenfalls nutzlos.“

Lesen Sie hier: Die kreative Sportindustrie: Das SINNI-Netzwerk will Innovations-Denken in China etablieren.

Florian Pertsch (Quelle: ISPO)
Ein Beitrag von Florian Pertsch, Autor
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