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 ISPO BRANDNEW: Sieben Sekunden bis zu den Sternen
Brandnew | 06.02.2017

Acht Start-Ups mit ISPO BRANDNEW ausgezeichnet

Innovationen auf der ISPO MUNICH: Sieben Sekunden bis zu den Sternen

ISPO BRANDNEW: Sieben Sekunden bis zu den Sternen. Die ISPO BRANDNEW Preisträger 2017 (Quelle: ISPO.com)
Die ISPO BRANDNEW Preisträger 2017
Bild: ISPO.com
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Vom „fliegenden Zelt“ über die selbstaufrollende Yoga-Matte bis zum knallbunten Neoprenanzug: Acht Start-Ups wurde am Montagnachmittag bei ISPO BRANDNEW ausgezeichnet. Schauspielerin Nina Eichinger führte charmant durch die Preisverleihung beim wichtigsten Newcomer-Wettbewerb der Sportartikel-Branche.

„Sieben Sekunden bis zu den Sternen“ lautet der einprägsame Werbeslogan von „Flying Tent“. Am Montagnachmittag erlebten die Vertreter des Start-Ups aus Österreich gemeinsam mit sieben weiteren Newcomer-Firmen der Sportindustrie eine gute halbe Stunde, die sie zumindest beruflich den Sternen ein Stück näher bringen könnten.

Begleitet von Moderatorin Nina Eichinger zeichnete ISPO Exhibition Group Direktor Markus Hefter die innovativsten Start-Ups in acht Kategorien als Preisträger bei ISPO BRANDNEW aus.

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Hängematte und Wurfzelt in einem Konzept vereint: Das ist flying tent. (Quelle: ISPO BRANDNEW)
Hängematte und Wurfzelt in einem Konzept vereint: Das ist flying tent.
Bild: ISPO BRANDNEW


Acht Preisträger aus fast 400 Anwärtern

„Die Sportindustrie braucht Innovationen. Und wir haben tonnenweise Innovationen hier“, lobte Hefter auf der Bühne. Er erwartet insgesamt 80.000 Besucher bei dieser ISPO MUNICH 2017.

Viele davon werfen auch einen Blick ins ISPO BRANDNEW VILLAGE, wo sich die von einer Jury aus fast 400 Anwärtern ausgewählte Top 50 der Start-Ups auf eigenen Ständen präsentieren kann.

Die „Crème de la Crème“, wie sie Hefter nannte, wurde als „Winner 2017“ in den Kategorien Accessories (YoYo Mats aus den USA), Athleisure (BREDDY'S aus Österreich), Hardware Summer (Flying tent aus Österreich), Hardware Winter (Anticonf aus der Schweiz), Social Awareness (Football for Life von den Philippinen), Style (NoMoreBlack aus Russland), Wearables (PIQ aus Frankreich) und Fitness (interactiveSquash aus Deutschland) gekrönt.

Startup-Wettbewerb ISPO BRANDNEW 2017: Das sind die besten Newcomer


„Extremer Push“ für junge Unternehmen

Was die Auszeichnung für junge Start-Ups bedeuten kann, beschrieb Eva Riesemann, eine der Chefinnen von „Flying Tent“: „Das ist ein extremer Push, ISPO bietet hier neuen Unternehmen eine wirklich geniale Plattform. Wir haben in diesen Tagen in München mit ISPO BRANDNEW Gewinnern vom letzten Jahr gesprochen, die berichtet haben, was diese Auszeichnung für das Wachstum ihres Unternehmens bedeutet hat. Auch wir haben hier ein Rieseninteresse verspürt: Von Händlern genauso wie von der Presse, von Bloggern bis zur Süddeutschen Zeitung.“

Das ist aber auch kein Wunder, schließlich ist das „fliegende Zelt“ eine echte Innovation für Outdoor-Fans mit zahlreichen Funktionen: Es kann quasi als „Hängematte mit Dach“ zwischen zwei Bäumen mit Blick auf die Sterne aufgespannt, als klassisches Zelt auf den Boden verwendet und dazu noch als Regenponcho benutzt werden.

Superleichte und nachhaltige Snowboards

Mindestens ebenso erfolgreich wie die Zelt-Innovation könnte auch die Yoga- und Fitness-Matte von Erfinder Aaron Thornton werden, die sich mit einem Klick selbst einrollt.

„Meine Frau hat gesagt: Ich liebe es“, kommentierte Markus Hefter mit einem Schmunzeln. Der Hingucker des Tages auf der Bühne waren die von einem hübschen Model präsentierten knallbunten Neoprenanzüge von NoMoreBlack, die die Modefarbe Schwarz in der Schwimm-, Surf- und Tauchszene ein Ende setzen sollen.

Richtig überrascht war Moderatorin Nina Eichinger über die sprichwörtliche Leichtigkeit der Holzoptik-Snowboards von Anticonf, die mit ihren auf einem Bambus- und Kork-Kern basierenden Geräten auch wesentlich nachhaltiger produzieren. „Ich wünsche mir, dass ihr auch Ski entwickelt“, meinte Eichinger. Das ist natürlich längst in der Planung.


Marken und Topathleten gefordert

Die ISPO BRANDNEW-Preisträger im Bereich Social Awareness äußerten abschließend noch einen Wunsch: „Wir brauchen die Marken der Sportindustrie und ihre Top-Athleten als Werbeträger.“

Sie wollen ihre Initiative „Football For Life“, die arme Kinder durch Fußball zu mehr Selbstbewusstsein und besserer Schulbildung führen soll, auf Europa ausdehnen. Durch die verbindende Wirkung des Fußballs sollen künftig Flüchtlingskinder schneller integriert werden. 

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Lars Becker (Quelle: Lars Becker)
Ein Beitrag von Lars Becker, Autor
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